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gfbvGöttingen. - Nach einer Serie politisch motivierter Morde hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor einer Eskalation der Gewalt und einem Bürgerkrieg in Kamerun gewarnt. In der letzten Woche wurden bei drei Mordanschlägen mutmaßlicher Befürworter einer Abspaltung der englischsprachigen Regionen vier Sicherheitskräfte getötet.

gfbv 200Göttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Mittwoch dringend mehr politischen Druck auf die Konfliktparteien im Südsudan gefordert, um den Bürgerkrieg zu beenden und das im August 2015 unterzeichnete Friedensabkommen endlich umzusetzen. Der Regierung des Südsudans warf die Menschenrechtsorganisation eine gezielte Verzögerungstaktik vor, um eine Verschärfung internationaler Sanktionen und das Einfrieren von Finanzhilfen abzuwenden.

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat das Verbot der Biafra-Bewegung Indigenous People of Biafra (IPOB) in Nigeria kritisiert und vor neuer Gewalt im Südosten des Landes gewarnt. "50 Jahre nach dem Beginn des Völkermords in Biafra haben Nigerias Armee und Staatsführung nichts gelernt aus den Fehlern der Vergangenheit. Wie damals setzen sie auch heute wieder auf brachiale Gewalt, um Biafra-Aktivisten einzuschüchtern und zu kriminalisieren", erklärte GfbV-Direktor Ulrich Delius in Göttingen.

bmzBerlin. - Eine vom Bundesentwicklungsministerium in Auftrag gegebene Studie hat gezeigt, wie die jedes Jahr benötigten 20 Millionen neuen Arbeitsplätze in Afrika entstehen können. Nach Aussage der Studie ist die Steigerung der Produktivität dabei zentral. Am Mittwoch hat Entwicklungsminister Gerd Müller mit Afrikaexperten über die Lösungsansätze der Studie, wie die Entwicklungspolitik zum Jobwachstum in Afrika beitragen kann, diskutiert.

ai orgBerlin. -  Im Zuge einer neuen Welle der Gewalt durch Anschläge und Selbstmordattentate der bewaffneten Gruppe Boko Haram in Kamerun und Nigeria sind seit Anfang April 2017 mindestens 381 Zivilpersonen getötet worden - mehr als doppelt so viele wie in den fünf Monaten zuvor. Von Amnesty International zusammengetragene Informationen belegen, dass der Anstieg der Todesopfer unter der Zivilbevölkerung in der Region Extrême-Nord in Kamerun und in den nigerianischen Bundesstaaten Borno und Adamawa vor allem auf den verstärkten Einsatz von Selbstmordattentaten durch Boko Haram zurückzuführen ist.

misereorAachen. - Vor einer weiteren Verschärfung der Hunger- und Flüchtlingskrise im Südsudan hat Bischof Eduardo Hiiboro Kussala in Aachen beim Besuch der drei katholischen Hilfswerke missio, MISEREOR und Kindermissionswerk "Die Sternsinger" gewarnt. Der Vorsitzende der gemeinsamen Bischofskonferenz von Sudan und Südsudan berichtete, dass Teile seiner Heimat von der Versorgung über Land abgeschnitten und die Landwirtschaft zum Erliegen gekommen seien. 

gfbv 200Göttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Mittwoch davor gewarnt, die radikal-islamistische Gruppe Boko Haram in Nigeria zu unterschätzen und vorschnell ihre Zerschlagung zu verkünden.

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