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Leipzig. - Wegen ihrer Bedeutung für die kulturelle Identität Ecuadors hat das Instituto Metropolitano de Patrimonio (IMP) in Quito rund 1.500 historische Aufnahmen aus dem Archiv für Geographie des Leibniz-Instituts für Länderkunde (IfL) in digitaler Form in das zentrale nationale Online-Fotoarchiv des Andenstaates übernommen. Ein Teil der Bilddokumente ecuadorianischer Städte und Landschaften, Menschen und Bräuche stammt aus der im IfL aufbewahrten Fotosammlung des Leipziger Geologen und Forschungsreisenden Alphons Stübel aus den Jahren 1868 bis 1877.

unescoBonn. - Mehr als die Hälfte aller Menschen weltweit lebt heute in Städten. Im Jahr 2030 wird es nach aktuellen Prognosen 41 Megastädte mit jeweils mindestens 10 Millionen Einwohnern geben. Eine massive und schnelle Urbanisierung verschärft städtische Herausforderungen wie die Entstehung von Armenvierteln, Arbeitslosigkeit, soziale Ungleichheiten, mangelnden Zugang zum öffentlichen Raum und Umweltprobleme. Der UNESCO-Weltbericht "Kultur: Urbane Zukunft" zeigt, wie Kultur Städte nachhaltiger, sicherer und belastbarer machen kann.

unesco deBerlin. - Der Schutz und die Erhaltung des Kulturerbes in Syrien stehen im Mittelpunkt eines internationalen Expertentreffens, das vom 2. bis 4. Juni in Berlin stattfindet. Zu der dreitägigen Konferenz im Auswärtigen Amt sind mehr als 170 Expertinnen und Experten aus aller Welt eingeladen, zu denen renommierte Archäologen, Altertumswissenschaftler und Denkmalpfleger ebenso zählen wie Architekten und Städteplaner.

htw berlinBerlin. - Die Zerstörung der jahrtausendealten Kulturstätten im syrischen Aleppo und Palmyra sind aktuelle Beispiele dafür, dass Kriege nicht nur Menschenleben fordern, sondern auch den Verlust von materieller Kultur und kultureller Identität mit sich bringen. Auf dem Symposium "Dealing with Damage" an der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW Berlin) diskutieren am 1. Februar Expertinnen und Experten den Umgang von Museen mit Verlusten von Kulturgut. Zu der Veranstaltung werden rund 100 Gäste erwartet.

unesco reshapingParis. - Die UNESCO-Konvention zur Vielfalt kultureller Ausdrucksformen hat seit ihrer Verabschiedung im Oktober 2005 die Politik in allen Weltregionen maßgeblich beeinflusst. Das ist das Resümee des ersten UNESCO-Weltberichts zur Vielfalt kultureller Ausdrucksformen, der am Dienstag in Paris veröffentlicht worden ist. Der Bericht weist gleichzeitig darauf hin, dass trotz zahlreicher Fortschritte weiterhin erhebliche Defizite bei der Umsetzung der Konvention insbesondere bei der Künstlermobilität, der Geschlechtergerechtigkeit und dem Zugang zu Handelsmärkten bestehen.

unesco wek 2015Bonn. - Das UNESCO-Welterbekomitee hat die Bonner Erklärung zum Schutz des gefährdeten Welterbes verabschiedet. In der Erklärung prangert das Komitee, das derzeit in Bonn tagt, die Zerstörung und Plünderung von Welterbestätten als Kriegsinstrument an. Es empfiehlt dem UN-Sicherheitsrat, Möglichkeiten zu ermitteln, den Schutz von Kulturgütern in Friedensmissionen aufzunehmen.

no humboldt21 logoBerlin. - Nach der Weigerung des Präsidenten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, im Rahmen einer Podiumsdiskussion oder eines Radiointerviews mit afrikanischen und Schwarzen Expertinnen und Experten über das Humboldt-Forum zu diskutieren, hat das Kampagnenbündnis "No Humboldt 21!" auf einer Pressekonferenz konkrete Indizien für Schädel und Skelette sowie für Kriegsbeute aus allen ehemaligen deutschen Kolonien in Afrika in den Depots der Staatlichen Museen zu Berlin vorgelegt.

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