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greenpeace Hamburg. - Bislang kaum bekannte Regionen im antarktischen Weddellmeer erforscht Greenpeace in den kommenden Wochen mit dem Expeditionsschiff "Arctic Sunrise". Unter der Leitung  der Antarktis-Forscherin Dr. Susanne Lockhart wird das Schiff im Laufe der Woche im als besonders artenreich geltenden nördlichen Weddellmeer ankommen. Erstmals sollen mit bemannten Tauchbooten in hunderten Metern Tiefe wissenschaftliche Daten gesammelt werden, die verdeutlichen, warum der Lebensraum geschützt werden muss. 

pro wildlifeMünchen. - Das sechste große Artensterben ist in vollem Gange. Schuld daran trägt der Mensch. Für einige Arten hielt 2017 einen Hoffnungsschimmer bereit, für andere verschlechterte sich die Situation weiter. Aus der Sicht von Pro Wildlife war 2017 das Jahr von Walhai, Elefant und Giraffe, der Überlebenschancen sich verbesserten. Nashorn und Löwe gehören hingegen zu den Verlierern im Tierreich. 

Freiburg. - Eine internationale Forschergruppe hat Luftaufnahmen eines Naturreservats in Ostafrika analysiert und dabei Muster der illegalen Jagd auf Elefanten aufgedeckt. Die Analyse zeigt, dass sich auf dem Höhepunkt der Wilderei-Krise in Tansania von 2013 bis 2015 eine Häufung von Elefantenkadavern in der Nähe von drei Rangerstationen befand. Das lege an manchen Orten in der Region Ruaha-Rungwa eine Verbindung zwischen den Wilderern und Parkaufsehern nahe. 

pro wildlifeMünchen. - Die Europäische Union hat ihre offizielle Verhandlungsposition für die kommenden sechs Jahre in Bezug auf die Internationale Walfangkommission beschlossen. Für Artenschutzverbände sei die neue Haltung ein Grund zum Jubeln, erklärte die Sprecherin der Organisation Pro Wildlife, Sandra Altherr: "So eindeutig und konsequent hat sich die EU noch nie gegen kommerziellen Walfang positioniert.“

pro wildlifeMünchen. - Im Ständigen Ausschuss des Artenschutzübereinkommens CITES in Genf haben Burkina Faso, Kongo, Kenia und Niger im Namen der 29 afrikanischen Staaten der African Elephant Coalition (AEC) sowie Tier- und Artenschutzorganisationen an die Staatengemeinschaft appelliert, ihre Elfenbeinmärkte zu schließen. In Afrika werden jährlich mehr als 20.000 Elefanten wegen ihres Elfenbeins gewildert, so die Artenschutzorganisation Pro Wildlife. 

pro wildlifeMünchen. - Auf dem Treffen des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES) vom 27. November bis 1. Dezember in Genf könnten erstmals Handelssanktionen gegen Japan beschlossen werden. Der Ständige Ausschuss von CITES hat es in der Hand zu entscheiden, wie er auf Japans fortwährende Jagd auf Seiwale im Nordpazifik reagiert. Auf Drängen der Europäischen Union und vor allem Deutschlands steht das Thema am Montag auf der Tagesordnung des CITES-Treffens. Pro Wildlife fordert CITES auf, "endlich Zähne zu zeigen und Japans anhaltende Artenschutzverstöße zu bestrafen".

Hamburg. - Die Vertragsstaaten der Bonner Konvention haben auf der Artenschutzkonferenz in Manila (COP 12) für einen besseren Schutz verschiedener Arten gestimmt. Der Walhai und die Mittelmeer-Population des Geigenrochens wurden in den Anhang I aufgenommen, das heißt, dass alle 126 Mitgliedsstaaten sich verpflichten, diese Arten und ihre Lebensräume streng zu schützen. Das hat der International Fund for Animal Welfare (IFAW) am Freitag berichtet.

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