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Germanwatch: Elektronikbranche muss nachhaltiger werden

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Pakistan: Armut wird um ein Drittel zunehmen

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Frankfurt (epo.de). - In Pakistan wird aufgrund der Folgen der Flukatastrophe die ohnehin gravierende Armut um ein Drittel zunehmen. Das befürchtet der pakistanische Arzt und Leiter der unabhängigen Gesundheitsorganisation HANDS, Dr. Tanveer Ahmed. Die unzureichende Hilfe sei zudem eine Bedrohung ...

ÖNZ fordert Wahrheits-Kommission für Zentralafrika

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Berlin (epo.de). - Das Ökumenische Netz Zentralafrika (ÖNZ) hat die Einrichtung einer unabhängigen Wahrheits- und Versöhnungs-Kommission für die zentralafrikanische Region gefordert. Dies müsse die Konsequenz eines bislang unveröffentlichten UN-Berichtes über Kriegsverbrechen in der Demokrat...

Chile schützt Humboldt-Pinguine

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Hamburg (epo.de). - Der Energiekonzern Suez Energy muss einen neuen Standort für sein in der Region Coquimbo in Chile geplantes Kohlekraftwerk suchen. Das hat der chilenische Präsident Sebastián Piñera entschieden. Wie die Hamburger Umweltorganisation "Rettet den Regenwald" berichtete, liegt der...

Wasser-Tankstellen sollen Versorgung in Uganda verbessern

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Startseite Entwicklung Entwicklungszusammenarbeit IWF/Weltbank: Geber sollen Frauen und fragile Staaten st
IWF/Weltbank: Geber sollen Frauen und fragile Staaten st PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Freitag, den 13. April 2007 um 19:30 Uhr
WBWashington (epo.de). - Um die wichtigsten Millenniums-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen bis zum Jahr 2015 erreichen zu können, muss sich die internationale Staatengemeinschaft verstärkt der Gleichberechtigung der Frau und dem Problem der vom Zerfall bedrohten Staaten widmen. Dies geht aus dem "Global Monitoring Report 2007" mit dem Titel "Confronting the Challenges of Gender Equality and Fragile States" hervor, der am Freitag in Washington anlässlich der Frühjahrstagung von Weltbank und Internationalem Währungsfonds (IWF) veröffentlicht worden ist.

Das erste Millennium Development Goal (MDG), die Halbierung der Armut bis zum Jahr 2015, könne mit Ausnahme von Subsahara-Afrika in allen Ländern erreicht werden, heißt es in dem Bericht. Die Ziele zur Verringerung der Kindersterblichkeit, der Reduzierung von Krankheiten und zur Erhaltung der Umwelt drohten jedoch verfehlt zu werden.

Der Bericht schildert die Bemühungen der Industriestaaten, der Entwicklungsländer und der Internationalen Finanzinstitutionen, die MDGs zu erreichen. Die Millenniums-Entwicklungsziele waren im Jahr 2000 von 189 Staats- und Regierungschefs im Rahmen einer UN-Sitzung verabschiedet worden. Zu den wichtigsten Zielen gehören die Halbierung der Zahl der Menschen, die von weniger als einem US-Dollar pro Tag leben müssen, im Zeitraum von 1990 bis 2015, die signifikante Verringerung der Kinder- und Müttersterblichkeit und die Garantie einer Grundschulausbildung für alle Kinder weltweit,

Laut Global Monitoring Report 2007 konnte seit 2000 die Zahl der Kinder in armen Ländern, die eine Grundschule besuchen und abschliessen können, um 34 Millionen gesteigert werden. Mehr als 550 Millionen Kinder wurden gegen Masern geimpft, und die Zahl der HIV/Aids-Kranken, die mit antiretroviralen Medikamenten behandelt werden, wuchs seit 2001 um das Siebenfache. Vor allem in den Regionen Subsahara-Afrika und Südasien seien jedoch viele Länder weit davon entfernt, die MDGs erreichen zu können.

Die Autoren des Berichts betonen, das MDG 3 - die Förderung der Geschlechter-Gerechtigkeit und die "Ermächtigung" (empowerment) von Frauen - sei wichtig auch für andere MDGs wie die Halbierung der Armut, die universale Grundschulausbildung und die Reduzierung der Kindersterblichkeit. "Andauernde Armut und Chancenungleichheit für Frauen verlangsamen die Entwicklung und verhindern das Erreichen der Millenniums-Entwicklungsziele", betonte Weltbank-Präsident Paul Wolfowitz.

Dem Bericht konnte in den letzten zehn Jahren erreicht werden, dass in 84 von 106 Entwicklungsländern genauso viele Mädchen wie Jungen eingeschult wurden. Im selben Zeitraum seien aber höchstens moderate Fortschritte hinsichtlich der Beteiligung von Frauen in der Wirtschaft und in politischen Machtpositionen erzielt worden. Die Autoren des Reports empfehlen, Geber und Internationale Finanzinstitutionen sollten der Gleichberechtigung mehr Beachtung schenken. Investitionen in diesem Bereich seien "smart economics", so der Bericht.

Forschritte bei der Erreichung der MDGs seien auch stark abhängig von der Entwicklung in den 35 Staaten weltweit, die vom Zerfall bedroht sind. Diese "fragilen Staaten" seien geprägt von schwachen Regierungen und Institutionen sowie Krisen und Konflikten. Neun Prozent der Weltbevölkerung (485 Millionen Menschen) lebten in fragilen Staaten, ihr Anteil an den extrem Armen betrage aber 27 Prozent. Rund ein Drittel der Kinder, die vor Erreichen des fünften Lebensjahres sterben, werden in fragilen Staaten geboren. Die internationalen Geber müssten sich Strategien überlegen, wie diesen Ländern effektiver geholfen werden könne, heißt es in dem Bericht.

Der Chefökonom der Weltbank, Francois Bourguignon, forderte eine bessere Koordination der öffentlichen Entwicklungshilfe-Leistungen (ODA), um die Hilfe effektiver zu machen. Der Hauptautor des Global Monitoring Report 2007, Mark Sundberg, wies darauf hin, im Jahr 2006 hätten die meisten Entwicklungsländer keine Steigerung der Entwicklungshilfe verzeichnen können, obwohl die sieben reichsten Industrienationen und Russland (G8) bei ihrem Gipfel in Gleneagles versprochen hatten, die Hilfen für Afrika bis zum Jahr 2010 zu verdoppeln.

? www.worldbank.org/gmr2007

Tags: MDG
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 24. Oktober 2008 um 01:26 Uhr
 

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