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caritas 150Freiburg. - Caritas international leistet in den von schweren Überschwemmungen und Erdrutschen betroffenen Regionen Pakistans und Indiens Nothilfe für viele tausend Betroffene und stellt dafür zunächst insgesamt 200.000 Euro zur Verfügung. Angesichts der anhaltenden Regenfälle und der sich ausweitenden Fluten, durch die bereits hunderte Menschen ums Leben gekommen sind, ist das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes am Dienstag davon ausgegangen, dass die Katastrophe noch mehrere Wochen andauern und weitere Hilfsleistungen erfordern wird.

"Die Fluten haben insbesondere in den Regionen Punjab, Azad Jammu und Kaschmir eine ungeheure Zerstörungskraft und haben schon mehr als 200 Todesopfer gefordert", sagte der Direktor der Caritas Pakistan, Amjad Gulzar, "ganze Dörfer wurden weggeschwemmt, Schutzwälle und Dämme sind gebrochen." Auch im indischen Teil Kaschmirs sind große Flächen überflutet, weit über eine Million Menschen sind betroffen. Caritas international ist in der Not- und Katastrophenhilfe gemeinsam mit der Caritas Indien – in der Region Jammu – sowie mit der Partnerorganisation Indo-Global Social Service Society (IGSSS) – in Srinagar – aktiv.

Inzwischen bewegt sich die Flutwelle langsam Richtung Süden Pakistans. Die Menschen, die in den besonders gefährdeten Zonen entlang der Flüsse leben, versuchen sich nun in Sicherheit zu bringen. Caritas international hilft den Betroffenen und kann dabei auf die umfangreichen Katastrophenvorsorgeprogramme zurückgreifen, die in den vergangenen Jahren gemeinsam mit den Partnern vor Ort umgesetzt worden sind: Fundamentverstärkte Häuser und Getreidespeicher in höhergelegenen Regionen wurden errichtet, Nothilfeprogramme installiert und Katastrophenhelfer geschult.

"Die Katastrophenvorsorge ist sowohl in Pakistan wie auch in Indien ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit", sagte Reinhard Würkner, der als Referatsleiter bei Caritas international für beide Länder zuständig ist, "die Hilfen konnten in den vergangenen Jahren stetig professionalisiert und ausgeweitet werden. Gemeinsam mit unseren Partnern können wir so effektiv und nachhaltig helfen."

Caritas international verteilt in den Katastrophengebieten Zelte, Lebensmittelpakete, Trinkwasser, Moskitonetze und Hygieneartikel an besonders schwer betroffene Familien. Für diese Hilfen sowie für den Wiederaufbau und den weiteren Ausbau der Katastrophenvorsorge ruft das Hilfswerk dringend zu Spenden auf.

Dominique Schlupkothen arbeitet von der Christoffel-Blindenmission (CBM) in Indien erklärte: "Die Situation ist katastrophal, viele Gegenden sind noch immer nicht erreichbar. Unsere Projektpartner kümmern sich vor allem um die medizinische Versorgung und dabei speziell um Menschen mit Behinderungen."

Weitere Informationen finden Sie hier.

Quelle: caritas-international.de | cbm.de

 


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