bfdwBerlin. - Unter dem Motto "Brot statt Böller" hat Brot für die Welt zum Jahreswechsel wieder zu Spenden aufgerufen. Statt ihr Geld für Feuerwerksraketen und Knaller auszugeben, sollten die Deutschen besser Menschen in Not unterstützen, erklärte das evangelische Hilfswerk. Das Glitzern am Nachthimmel sei von kurzer Dauer – die Freude, mit Menschen weltweit geteilt zu haben, währe viel länger.

"Wir machen damit ein Angebot für alle, denen Silvesterfeuerwerk mit Böllern und Krachern Unbehagen statt Vergnügen bereitet", sagte Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin von Brot für die Welt.

Dem Vorwurf der "typisch protestantischen Spaßverderber" begegnet die Präsidentin des evangelischen Hilfswerks so: "Wir denken nicht, dass es unserer Gesellschaft an Spaß oder Konsum fehlt. Eher, dass wir vor lauter Spaßorientierung verpassen könnten, was das Leben an Glück und Freude bereithält. Eher, dass wir vor lauter Konsum die natürlichen Lebensgrundlagen, die kommenden Generationen und die Armen ruinieren könnten. Glücksforscher sind sich einig: Eine positive Verbundenheit mit der Umwelt und mit dem nahen und ferneren Umfeld, Gemeinschaft und Teilen sind wesentliche Glücksfaktoren. Teilen macht Freude: Es vermehrt Hoffnung und Chancen – bei mir selbst und den anderen. Viele dürfen als ehrenamtliche Flüchtlingshelfer diese Erfahrung gerade machen."

Die Aktion "Brot statt Böller" gibt es seit als 30 Jahren. Erstmals sammelte die evangelische Kirchengemeinde Bargteheide (Schleswig-Holstein) 1981 unter diesem Motto Spenden zugunsten von Brot für die Welt.

Brot für die Welt wurde 1959 gegründet. Das evangelische Hilfswerk unterstützt Selbsthilfe- und Lobbyprojekte in mehr als 90 Ländern weltweit. Im Zentrum stehen die Überwindung von Hunger und Mangelernährung sowie die Wahrung der Menschenrechte.

Quelle: www.brot-fuer-die-welt.de 


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