gollmann rosi 100Bonn. - Vor 50 Jahren, am 5. Mai 1967, gründete Rosi Gollmann gemeinsam mit 15 Mitstreiterinnen und Mitstreitern die ANDHERI HILFE. Damals ging es um das Überleben der Findelkinder im St. Catherine's Kinderheim in Andheri, einem Vorort von Mumbai. Von ihrem Schicksal hatte die Bonner Berufsschullehrerin in einer deutschen Illustrierten gelesen und mit ihren Schülerinnen zunächst Hilfspakete verschickt, bevor sie das erste Mal nach Indien reiste und ihre Arbeit intensivierte.

Die kleine private Hilfsinitiative hat sich zu einer professionellen Organisation der Entwicklungszusammenarbeit entwickelt. Heute erreicht die ANDHERI HILFE nach eigenen Angaben in über 7.000 Dörfern und Slums in Indien und Bangladesch mehr als 700.000 Menschen, die von Armut und Diskriminierung extrem betroffen sind. Ihnen die notwendige Starthilfe zu geben, damit sie ihr Leben selbst in die Hand nehmen und verändern können – Hilfe zur Selbsthilfe –, das ist das erklärte Ziel der Organisation. Rechte stärken, Bildung fördern, Gesundheit ermöglichen und Selbstständigkeit sichern sind die vier großen Aufgaben, denen sich die ANDHERI HILFE verschrieben hat. Sie sind die Schlüssel zu nachhaltiger Entwicklung.

Die Arbeit der ANDHERI HILFE wurde mehrfach ausgezeichnet. Am 26. April wurde die Gründerin und Ehrenvorsitzende Rosi Gollmann mit dem World's Children's Prize für Ihren Einsatz für Kinderrechte gewürdigt. Der Preis ist auch als Kindernobelpreis bekannt.

Das Jubiläumsjahr 2017 begeht die ANDHERI HILFE mit einer öffentlichkeitswirksamen Spendenkampagne. Unter dem Motto "Dein Punkt gegen Armut und Unterdrückung" werben auch prominente Gesichter wie die Telekom Baskets Bonn um Unterstützung für die Organisation, die in Indien und Bangladesch Chancen für die allerärmsten Menschen schafft.

"Unser wichtigstes Kampagnenziel ist es", so ANDHERI HILFE-Vorstandsvorsitzende Elvira Greiner, "neben unseren langjährig treuen Spenderinnen und Spendern noch viel mehr Menschen zu motivieren, sich gemeinsam mit uns zu engagieren, damit die Ärmsten in Indien und Bangladesch eine Chance haben, in Würde zu leben. Denn obwohl in Indien die Wirtschaft boomt, leben dort mehr als 420 Millionen Menschen in extremer Armut, d.h. von weniger als einem Dollar am Tag – mehr als in irgend einem anderen Land der Erde. In Bangladesch stirbt alle vier Minuten ein Neugeborenes. Darum brauchen wir viele weitere Spenderinnen und Spender."

=> www.deinpunkt.org 

Quelle: www.andheri-hilfe.de 


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