amerika 21Tegucigalpa. - Fast zwei Wochen nach den Präsidentschaftswahlen in Honduras kommt das mittelamerikanische Land nicht zur Ruhe. Die Opposition wirft der Regierung von Präsident Juan Orlando Hernández und den ihnen nahestehenden Behörden weiterhin Wahlbetrug vor. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21.de am Donnerstag berichtet.

Der Kandidat der Oppositionsallianz, Salvador Nasralla, forderte am Mittwoch die Überprüfung von mindestens 18.000 Wahlscheinen durch ein internationales Gremium. Dies sei notwendig, weil die Wahlbehörde TSE ihre Glaubwürdigkeit verloren habe. "Wir können nicht von einem glaubhaften Wahlablauf sprechen, wenn es ein solches Maß an Unregelmäßigkeiten gab", zitierte amerika21.de Nasralla.

In einem offenen Brief zeigten sich indes 65 deutsche Organisationen und Einzelunterzeichner besorgt über "die jüngsten Ereignisse, die eine schwere Krise in Honduras ausgelöst haben". Mit dem Schreiben an die Europäische Union unterstützen sie den Aufruf der Kritiker des Wahlergebnisses, ihr Votum zu respektieren und den Menschenrechtsverletzungen Einhalt zu gebieten, so amerika21.de.

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Quelle: www.amerika21.de 


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