amerika 21Mexiko-Stadt. - Der designierte linke Präsidentschaftskandidat Andrés Manuel López Obrador hat vor wenigen Tagen als Teil einer Initiative gegen die massive Korruption in Mexiko seine Kandidaten für die Ämter der Generalstaatsanwaltschaft präsentiert. Zugleich stellte er Reformvorschläge zur Korruptionsbekämpfung vor. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21.de am Montag berichtet.

Ziel ist laut López Obrador, "das Regime der Straflosigkeit durch einen wahren sozialen und demokratischen Rechtsstaat zu ersetzen". Auch gelte es, die Herrschaft der "Mafia der Macht" zu beenden. Kritiker merkten jedoch an, dass einige der Kandidaten bereits während López Obradors Zeit als Regierungschef des Bundesdistriktes Mexiko-Stadt Staatsfunktionen innehatten, so amerika21.de.

Jeweils drei Anwärter für die Antikorruptions-, die Wahl- und die Generalstaatsanwaltschaft stellte López Obrador vor. Die Mehrheit sind Frauen, als designierte Vorsitzende für die drei Ressorts sind sogar ausschließlich Frauen vorgesehen. Die große Mehrheit der Kandidaten bekleidete früher hohe juristische Ämter im Bundesbezirk Mexiko-Stadt. 

López Obrador versicherte, dass es sich bei allen vorgeschlagenen Personen um ehrliche und unabhängige Bürger handle, welche das Prinzip "nichts am Rande des Gesetzes und niemand über dem Gesetz" durchsetzen werden, so amerika21.de.

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Quelle: www.amerika21.de 


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