GTZEschborn/Köln (epo). - Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) und der Malteser Hilfsdienst e.V. haben heute in Frankfurt vertraglich vereinbart, in Sri Lanka beim Wiederaufbau von fünf Fischerdörfern im Süden des Landes zusammenzuarbeiten, sowie 200 Fischerboote mit Außenbordmotoren und Netzen im Nordosten bereitzustellen. "Die GTZ genießt in Sri Lanka einen ausgezeichneten Ruf. Sie verfügt über hervorragende Kontakte und Strukturen, die eine schnelle und nachhaltige Hilfe vor Ort möglich machen", sagte Ingo Radtke, Leiter des Malteser Auslandsdienstes. "Wir möchten diese Kontakte und Strukturen nutzen, um den Menschen in Tangalle und in Mullaitivu schnell wieder auf die Beine zu helfen."

In beiden Regionen stellt der Fischfang für viele Familien die wesentliche Lebens- und Ernährungsgrundlage dar. Axel Fastenau, bei der GTZ für die entwicklungsorientierte Nothilfe zuständig: "Das Zusammenleben der Fischerfamilien zu unterstützen,ist mindestens genauso wichtig, wie ihnen ein Dach über dem Kopf und frisches Wasser zu geben. Auch darum kümmern wir uns."

Ein besonderes Augenmerk der GTZ-Arbeit im Auftrag des Bundesentwicklungsministeriums (BMZ) liegt auf der Verzahnung und Abstimmung der Arbeit mit den in der südasiatischen Krisenregion tätigen deutschen Hilfsorganisationen. "Wir freuen uns auf die Malteser als effektiven und zuverlässigen Partner in Sri Lanka", sagt Sabine Jüngling, bei der GTZ für Südasien zuständige Regionalleiterin.

Die GTZ ist ein weltweit tätiges Unternehmen der Internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung. Seit 30 Jahren arbeitet sie in Sri Lanka an Lösungen für politische, wirtschaftliche, ökologische und soziale Entwicklungen. Die GTZ unterstützt weltweit komplexe Reformen und Veränderungsprozesse, auch unter schwierigen Bedingungen, wie jetzt nach der Flutkatastrophe. Hauptauftraggeber der GTZ ist das BMZ.

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