attac logoBerlin (epo.de). - "Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Energiekrise, Umweltkrise - schafft der Kapitalismus sich selbst ab?", fragt das globalisierungskritische Netzwerk Attac und lädt zu einem Kongress mit dem Motto "Kapitalismus am Ende?" vom 6. bis 8. März in die Technische Universität Berlin ein. Über "die systemischen Ursachen der Krise" und Alternativen diskutieren unter anderen Saskia Sassen, Jayati Gosh, Bernard Cassen, Ana Esther Cecena, Heiner Flassbeck und Heiner Geißler.
Mit dem größten Crash an den Finanzmärkten seit der Weltwirtschaftskrise 1929 sei das Modell des Finanzmarktkapitalismus kollabiert, so Attac. "Die Weltwirtschaft rutscht in die Rezession. 3,1 Milliarden Menschen leben in Armut, davon 1,4 Milliarden unterhalb der absoluten Armutsgrenze. Die Klimaerwärmung beschleunigt sich, die fossilen Energien werden knapp. Immer mehr Menschen reiben sich die Augen und fragen, ob ein Wirtschaftssystem, das solche katastrophalen Krisen hervorbringt, wirklich 'das Ende der Geschichte' sein kann."

Ziel des Kongresses ist es laut Attac, "alle Menschen in die Diskussion einzubeziehen, die von verschiedenen Auswirkungen der Krise betroffen sind, einzelne Aspekte des Kapitalismus kritisieren oder eine ganz andere Gesellschaft wollen: Menschen aus den Gewerkschaften, aus sozialen Bewegungen, aus Nichtregierungsorganisationen, Verbänden, Kirchen oder einfach nur Interessierte, die nirgendwo organisiert sind."

Mit dabei sind Referentinnen und Referenten aus aller Welt, darunter Saskia Sassen (New York), Robert Brenner (Los Angeles), Aleksandr V. Bazhalin (Moskau), Jayati Gosh (Neu Delhi), Bernard Cassen (Frankreich), Ana Esther Cecena (Mexiko), Frank Bsirske, Heiner Flassbeck, Daniela Dahn, Heiner Geißler, Frigga Haug, Friedhelm Hengsbach, Christa Wichterich, Jörg Huffschmid, Erika Feyerabend, Michael Krätke und viele mehr.

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