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GfbV: Hoffnung auf Frieden für Darfur

GfbV: Hoffnung auf Frieden für Darfur

Göttingen (epo.de). - Die Normalisierung der Beziehungen zwischen den bislang verfeindeten Nachbarstaaten Sudan und Tschad ist nach Auffassung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ein Hoffnungsschimmer für die sudanesische Unruheprovinz Darfur. Tschads Präsident Idriss Deby hält sich am...

Haiti: Mucke kritisiert überzogene Erwartungen der Medien

Haiti: Mucke kritisiert überzogene Erwartungen der Medien

Osnabrück (epo.de). - Der Geschäftsführer des Bündnisses "Entwicklung Hilft", Peter Mucke, hat überzogene Erwartungen der Medien an die in Haiti tätigen Hilfsorgansationen kritisiert. "Die Medien erwarten derzeit oft nur den schnellen Erfolg. Das ist unrealistisch", erklärte Mucke in einem am...

ONE: Durchwachsene Bilanz schwarz-gelber Entwicklungspolitik

ONE: Durchwachsene Bilanz schwarz-gelber Entwicklungspolitik

Berlin (epo.de). - Die entwicklungspolitische Lobby-Organisation ONE hat der schwarz-gelben Koalition in der Entwicklungspolitik eine durchwachsene Bilanz der ersten 100 Tage attestiert. Man sei mit ehrgeizigen Reformplänen und der Ankündigung einer kohärenten Entwicklungspolitik gestartet. Gleic...

Bei Spielzeug auf menschenwürdige Arbeitsbedingungen achten

Bei Spielzeug auf menschenwürdige Arbeitsbedingungen achten

Nürnberg (epo.de). - Die Aktion "fair spielt" hat Verbraucher und Träger von Kindertages-Einrichtungen dazu aufgefordert, die Spielwarenhersteller und den Handel zu mehr Engagement für die Einhaltung von Menschenrechten in der Spielzeugproduktion zu drängen. 80 Prozent des weltweit gehandelten S...

Südsudan: Zahl der Hungernden vervierfacht

Südsudan: Zahl der Hungernden vervierfacht

Juba/Berlin (epo.de). - Im Südsudan hat sich die Zahl der Hungernden binnen eines Jahres vervierfacht. Konflikte und Dürren seien die Ursachen, warum die Zahl der Menschen, die auf Ernährungshilfe angewiesen sind, von fast einer Million auf 4,3 Millionen gestiegen ist, teilte das Welternährungsp...

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Startseite Entwicklung Bildung UNICEF: Kinderrechte weltweit zu wenig beachtet
UNICEF: Kinderrechte weltweit zu wenig beachtet PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Redaktion   
Freitag, den 20. November 2009 um 00:00 Uhr
kinderrechte_20Berlin (epo.de). - Jedem zweiten Kind auf der Welt fehlt es an ausreichender Nahrung, Schulbildung oder sauberem Wasser. Darauf hat das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) hingewiesen. Anlässlich des 20. Jahrestages der UN-Kinderrechts-Konvention am 20. November legte UNICEF einen Sonderbericht "zur Situation der Kinder in der Welt" mit einer kritischen Bilanz des bisher Erreichten vor.

Unter dem Motto "Hand drauf! - Kinderrechte verwirklichen" rufen am 20. November UNICEF-Gruppen in mehr als 50 Städten zu verstärktem Einsatz für benachteiligte Kinder auf. Die UN-Kinderrechtskonvention habe das Bewusstsein für Kinderrechtsverletzungen weltweit geschärft und Gesetzesänderungen ausgelöst, erklärte UNICEF. Sie habe auch dazu beigetragen, dass Kinder heute ernster genommen würden. Doch bis heute sei die Verpflichtung der Regierungen, das Wohl von Kindern bei allen sie betreffenden Entscheidungen vorrangig zu behandeln, nicht eingelöst.

UNICEF verwies darauf, aktuelle Herausforderungen wie die Finanzkrise, der wachsende Hunger, der Klimawandel und die zunehmenden sozialen Gegensätze verschärften die Situation von Kindern und machten ein entschlossenes Handeln um so notwendiger. Rund 200 Millionen Kinder unter fünf Jahren seien durch chronischen Nahrungsmangel in ihrer Entwicklung geschädigt. Die ärmsten Familien gäben zwischen 60 und 70 Prozent ihres Einkommens für Nahrung aus. Nur rund 65 Prozent der ärmsten Kinder in den Entwicklungsländern könnten zur Schule gehen.

"Der Einsatz für die Rechte der Kinder ist unsere fundamentale Verantwortung und eine Chance", sagte Hilde Johnson, stellvertretende Exekutivdirektorin von UNICEF. "Investitionen in Gesundheit, Bildung und Schutz von Kindern sind die wirksamsten Maßnahmen für Frieden, Gerechtigkeit und verantwortliches Handeln zukünftiger Generationen."

Die Geschäftsführerin von UNICEF Deutschland, Regine Stachelhaus, mahnte, auch die deutsche Gesellschaft müsse kindergerechter werden und allen Kindern helfen, ihre Fähigkeiten zu entfalten. "Der 20. Geburtstag der UN-Kinderrechtskonvention wäre ein guter Anlass, die Kinderrechte ins Grundgesetz aufzunehmen."

www.unicef.de
Tags: Kinder :: UNICEF
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 19. November 2009 um 17:49 Uhr
 

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