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Germanwatch: Elektronikbranche muss nachhaltiger werden

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Berlin (epo.de). - Zum Start der 50. Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin (3. bis 8. September) hat die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch Unternehmen und Verbraucher dazu aufgerufen, verstärkt auf Nachhaltigkeit zu achten. Der anhaltende Boom im Elektroniksektor verschärf...

Pakistan: Armut wird um ein Drittel zunehmen

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ÖNZ fordert Wahrheits-Kommission für Zentralafrika

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Berlin (epo.de). - Das Ökumenische Netz Zentralafrika (ÖNZ) hat die Einrichtung einer unabhängigen Wahrheits- und Versöhnungs-Kommission für die zentralafrikanische Region gefordert. Dies müsse die Konsequenz eines bislang unveröffentlichten UN-Berichtes über Kriegsverbrechen in der Demokrat...

Chile schützt Humboldt-Pinguine

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Wasser-Tankstellen sollen Versorgung in Uganda verbessern

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GfbV: Wüstenstrom darf nicht aus Westsahara kommen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Redaktion   
Donnerstag, den 11. März 2010 um 11:24 Uhr
sonnenkollektoren_almeria_dlr_150Göttingen (epo.de). - Das von der Bundesregierung unterstützte Wüstenstrom-Projekt Desertec soll keine Solarkraftwerke in der von Marokko besetzten Westsahara errichten. Das hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Donnerstag von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) gefordert. Brüderle hatte der Desertec-Initiative Unterstützung im Rahmen der deutschen Exportförderung zugesagt.

"Bislang hat die deutsche Bundesregierung genau darauf geachtet, keine Investitionen und Projekte in der Westsahara zu unterstützen. Denn es sollte nicht der Anschein erweckt werden, Deutschland erkenne die völkerrechtswidrige Besetzung der ehemaligen spanischen Kolonie im Jahr 1976 an", betonte die in Göttingen ansässige Menschenrechtsorganisation in ihrem Fax-Schreiben an den Minister. "Der Respekt gegenüber dem Völkerrecht und dem Selbstbestimmungsrecht der in der Westsahara lebenden Sahrauis gebietet, dass diese vorsichtige deutsche Marokko-Politik auch zukünftig fortgeführt wird."

Brüderle hatte der Desertec-Initiative am vergangenen Montag signalisiert, sie könne auf Unterstützung im Rahmen der deutschen Exportförderung bauen. Nach Angaben des Geschäftsführers der Desertec Industrial Initiative (DII), Paul von Son, seien bereits Gespräche mit der Energieministerin Marokkos geführt worden, berichtet die GfbV.

Zwar hat der Desertec-Geschäftsführer über den genauen Standort des Pilotprojektes noch keine Auskunft gegeben. Doch in Interviews hatte von Son angekündigt, das Pilotprojekt werde in Küstennähe und nicht tief in der Wüste errichtet. Der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius befürchtet, dass damit nur die besetzte Westsahara gemeint sein kann: "Denn nur dort gibt es größere freie Flächen in der Nähe der Küste."

Marokko verfügt bereits über eine Stromleitung nach Spanien. Die ersten Sonnenkraftwerke zur Verstärkung der Stromversorgung Europas sollen in rund zehn Jahren ihren Betrieb aufnehmen.

Hintergrund:
www.desertec.org
www.gfbv.de
Tags: Desertec
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 17. März 2010 um 18:42 Uhr
 

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