UNESCOBonn. - Auf der 65. Hauptversammlung der Deutschen UNESCO-Kommission im Bonner Haus der Geschichte werden am 6. Juli zehn weitere deutsche Projekte offiziell als Beiträge zur UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (2004-2015) ausgezeichnet. Damit ist die Zahl der Projekte, die für zwei Jahre mit dem offiziellen Logo der Weltdekade an die Öffentlichkeit treten können, auf fast 100 angewachsen.

34 neue Projektideen sind in einer zweiten Auswahlrunde als offizielle deutsche Beiträge zur Weltdekade anerkannt worden. Davon erhalten jetzt zehn Projekte im Rahmen der Haupt-versammlung der Deutschen UNESCO-Kommission die offizielle Auszeichnung. Der Präsident der Deutschen UNESCO-Kommission, Minister Walter Hirche, und der Vorsitzende des Deutschen Nationalkomitees für die UN-Dekade, Prof. Dr. Gerhard de Haan, werden den anwesenden Repräsentanten Urkunde und Fahne mit dem Logo der UN-Dekade überreichen. Am 1. März 2005 waren auf dem "UNESCO-Tag" bei der Didacta in Stuttgart die ersten 62 Projekte als Dekadenprojekte ausgezeichnet worden.

Die neu ausgezeichneten Projekte liefern Beispiele für innovative Lernangebote zur nachhaltigen Entwicklung im schulischen und vorschulischen Bereich, in der Aus- und Weiterbildung. Dazu gehört zum Beispiel "Sustainable Churches": das Projekt befasst sich mit der Entwicklung und Erprobung eines Nachhaltigkeitsmanagements für europäische Kirchen. In dem Projekt "Globales Lernen im Dritten Lebensalter" werden Senioren zu Multiplikatoren ausgebildet, die ihrerseits ältere Menschen fit machen für eigenes Engagement in sozial-ökologischen Bereichen. Im Projekt "RE-ART-ONe" haben Künstler verschiedener Nationalitäten eine Ausstellung über Gebrauchskunst für Umweltschutz und Recycling konzipiert, die derzeit in San Francisco gastiert.

Die 65. Hauptversammlung der Deutschen UNESCO-Kommission am 6. und 7. Juli 2005 in Bonn steht unter dem Motto "Kulturelle Vielfalt - Universelle Werte". Schwerpunkt ist eine öffentliche Veranstaltung im Haus der Geschichte mit einem Vortrag des Präsidenten der UNESCO-Generalkonferenz, Botschafter Prof. Michael Abiola Omolewa, und anschließender Podiumsdiskussion.

 Deutsche UNESCO-Kommission


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