Entwicklung

syrienBerlin. - Die Teilnehmer der Geberkonferenz für Syrien, die am Dienstag in Brüssel beginnt, müssen dringend die notwendigen Finanzmittel zusagen, um das Überleben von Millionen von Syrern zu sichern. Die Humanitäre Hilfe müsse Priorität haben. Das haben internationale Hilfsorganisationen, darunter CARE, Handicap International, IRC, NRC, Oxfam und Save the Children, am Montag gefordert.

bmz 100Berlin. - Deutschland verstärkt seine Zusammenarbeit mit dem Irak bei der Rückkehr und Reintegration von Flüchtlingen. Das hat Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) in Gesprächen mit dem Vorsitzenden des Kabinetts, Minister al-Allak, sowie mit Parlamentspräsident Jabouri in Bagdad vereinbart.

Bremen. - "Lernen für den Wandel" lautet das Motto des WeltWeitWissen-Bildungskongresses, der vom 3. bis 5. Mai in Bremen stattfindet. Rund 500 Interessierte werden sich auf dem Kongress drei Tage lang über nachhaltige und partizipative Bildungsansätze und -methoden informieren.

medicoFrankfurt. - Die Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international fordert von der Bundesregierung die Bereitstellung von Mitteln für humanitäre Nothilfe in Nordsyrien. Außerdem müsse die Bundesregierung Druck auf die Türkei ausüben, damit sich diese baldmöglichst aus Afrin zurückziehe und die Menschen wieder zurück in ihre Häuser und Wohnungen können. Die völkerrechtswidrige Besatzung dürfe nicht noch mit Waffenlieferungen unterstützt werden.

aerzte ohne grenzenBerlin. - In Nigeria ist nach Angaben von Ärzte ohne Grenzen das Lassa-Fieber ausgebrochen. Mit 1781 vermuteten und 408 bestätigten Fällen innerhalb von zwei Monaten ist der derzeitige Ausbruch der Krankheit in Nigeria einer der schlimmsten in den vergangenen Jahren. 101 Menschen starben an dem hochansteckenden Fieber. Notfallteams von Ärzte ohne Grenzen unterstützen die nigerianischen Gesundheitsbehörden, um die Epidemie einzudämmen.

zfd klBonn. - Der Zivile Friedensdienst hat seine Ausstellung "Wir scheuen keine Konflikte" aktualisiert. Auf 17 Tafeln zeigt sie, wie das deutsche Programm für Gewaltprävention und Friedensförderung weltweit arbeitet. Die Ausstellung ist für Friedensinitiativen, Bildungseinrichtungen, Schulen, Kirchengemeinden und entwicklungspolitische Gruppen als Roll-up- oder Banner-Version kostenfrei entleihbar. Sie kann von Interessierten zudem als Poster-Ausstellung gratis bestellt werden.

whh 150Bonn. - Aus Anlass der am Freitag in Genf stattfindenden internationalen Geberkonferenz zur Demokratischen Republik Kongo hat die Welthungerhilfe auf die dramatische Lage im Osten des Landes aufmerksam gemacht. Allein in den Provinzen Ituri, Kivu und Kasai leiden knapp fünf Millionen Menschen an akutem Hunger. Insgesamt sind im Kongo 13 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen.

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