Berlin. - Ein breites Bündnis von Umweltorganisationen und Verbänden verlangt von RWE den Ausstieg aus der Energieerzeugung mit Kohle und Atom. Bei der Hauptversammlung am 26. April in Essen wollen sie mit der Aktion "Zeig RWE die Rote Karte!" vor der Grugahalle die Aktionärinnen und Aktionäre über "Europas klimasschädlichsten Konzern" informieren, so der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre.

germanwatch Berlin. - Vor dem Gipfeltreffen von Präsident Macron und Bundeskanzlerin Merkel am Donnerstag hat die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch eine deutsch-französische Regierungsinitiative für die Umsetzung der Pariser Klimaziele gefordert. "Die Umweltminister Hulot und Schulze haben noch Ende März den Anspruch beider Länder betont, die Pariser Klimaziele konsequent umzusetzen. Nun muss es darum gehen, konkrete Schritte auf höchster Ebene abzustimmen", erklärte Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch.

kulturweit unescoBonn. - Noch bis zum 2. Mai können sich junge Menschen bei "kulturweit" für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Ausland bewerben. Für ein halbes oder ein ganzes Jahr lernen sie im Freiwilligendienst der Deutschen UNESCO-Kommission die Arbeit von Bildungs- und Kultureinrichtungen weltweit kennen: am Goethe-Institut Hanoi, beim DAAD in Bogotá oder an der Windhoek High School in Namibia. Das FSJ beginnt am 1. März 2019.

unhcr Berlin. - UNHCR, das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen, hat vor einer Auslagerung der Verantwortung für den Flüchtlingsschutz gewarnt. "Das nützt weder den Flüchtlingen noch Europa", sagte Dominik Bartsch, Repräsentant des Hohen UN-Flüchtlingskommissars in Deutschland, am Montag in Berlin. 

urgewald neuBerlin. - Vom 16. bis 22. April hält die Weltbank als weltweit einflussreichste Entwicklungsinstitution ihre Frühjahrstagung in Washington ab. Als Teil der globalen NGO-Kampagne "The Big Shift" will die Umwelt- und Entwicklungsorganisation urgewald die Weltbank zu konkreten Zusagen für den Ausstieg aus Projekten mit fossilen Energieträgern bewegen. Auch zur geplanten Schwächung der Umwelt- und Sozialstandards der Weltbank stehen kontroverse Diskussionen vor Ort an. 

facing finance 100Genf. - Vom 9. bis 13. April berät die Staatengemeinschaft im Rahmen der UN-Waffenkonvention in Genf über den Umgang mit autonomen Waffensystemen. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, ob Menschen zukünftig die Entscheidung über Leben und Tod an Maschinen delegieren sollen. Während sich immer mehr Staaten für eine internationale Regulierung dieser Waffen aussprechen, versuchten Militärmächte wie die USA und Russland die Gespräche auszusitzen, kritisiert Facing Finance. Doch auch Deutschland und Frankreich, die sich als besonnene Wegbereiter inszenierten, verschleppten und blockierten ein völkerrechtlich verbindliches Verbot.

München. - Im Nordatlantik hat Anfang April die alljährliche Walfangsaison begonnen, der erste Wal wurde bereits getötet. Die Regierungen Islands und Norwegens ignorieren das internationale Walfangverbot und genehmigen weiterhin die Jagd auf Zwergwale und sogar stark gefährdete Finnwale. Wale stehen international unter strengem Schutz, die kommerzielle Jagd ist verboten. Deshalb haben OceanCare, Pro Wildlife und die Whale and Dolphin Conservation (WDC) eine führende Rolle der EU im Kampf gegen den kommerziellen Walfang gefordert, insbesondere im Hinblick auf die bevorstehende Walfangtagung im Herbst 2018.

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