Menschenrechte

gfbvGöttingen. - Drei Monate nach dem Ausbruch gewaltsamer Konflikte zwischen der regulären Armee des Sudan und den Rapid Support Forces (RSF) in Khartum warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor einem Flächenbrand. Die Kämpfe hätten mittlerweile auf mindestens sechs Landesteile übergegriffen.

Berlin. - 46 Kinder- und Menschenrechtsorganisationen haben die Bundesregierung dazu aufgerufen, beim bevorstehenden Treffen der EU-Innenminister am 8. Juni keine Vereinbarungen einzugehen, die die Rechte und das Wohl geflüchteter Kinder und Jugendlicher gefährden. Deutschland müsse konsequent gegen die Einführung von Grenzverfahren in Haftlagern, die Ausweitung sicherer Drittstaaten und die Absenkung von Verfahrensgarantien für geflüchtete Kinder und Jugendliche stimmen, so die gemeinsame Forderung.

Berlin. - Einer neuen Studie zufolge beliefern deutsche Maschinen- und Anlagenbauer Unternehmen und Staaten, denen schwere Menschenrechtsverletzungen und Umweltschutzverstöße vorgeworfen werden. Die Organisationen Germanwatch, Misereor, Transparency Deutschland und GegenStrömung fordern, dass das kommende EU-Lieferkettengesetz auch solche Fälle in den Blick nimmt.

brot fdwBerlin. - Mehr als ein Viertel der Menschheit lebt in Ländern mit geschlossenen zivilgesellschaftlichen Handlungsräumen. Das bedeutet: Regierungskritik wird schwer bestraft, Pressefreiheit existiert nicht. Zu diesem Ergebnis kommt der sechste Atlas der Zivilgesellschaft, den Brot für die Welt am Mittwoch in Berlin vorgestellt hat.

misereorAachen. - Misereor und der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) appellieren an die Bundesregierung, sich weiter für die afghanische Zivilbevölkerung einzusetzen und keinen noch so kleinen Spielraum ungenutzt zu lassen, um insbesondere Frauen zu unterstützen. Das gelte sowohl für Akuthilfen als auch für langfristiges Engagement im Land.

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