Wasser

Zürich. - Nicht erst seit der UN-Konferenz zum Schutz der Ozeane anfangs Juni weiss man um die desaströsen Auswirkungen von Plastik auf die Weltmeere. Milliarden von Plastikteilen schwimmen in den Ozeanen. Hinlänglich bekannt sind auch deren Auswirkungen: Meerestiere verschlucken sie oder verfangen sich darin, um dann qualvoll zu verenden. Weniger bekannt sind dagegen die Folgen von kleinsten Plastikteilchen, so genannte Mikroplastik. Forscher aus der Schweiz haben nun begonnen zu untersuchen, wie und woraus Mikroplastik überhaupt erst entsteht.

tdh 200Osnabrück. - Verunreinigtes Wasser ist eine der Hauptursachen für den Tod von Kindern: Jedes Jahr sterben weltweit mehr als 360.000 Mädchen und Jungen unter fünf Jahren allein an Durchfallerkrankungen, die durch den Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen verhindert werden könnten. Hinzu kommen durch verseuchtes Wasser verursachte Infektionen mit Parasiten und andere Darmkrankheiten. Darauf hat das Kinderhilfswerk terre des hommes anlässlich des Weltwassertages am 22. März hingewiesen.

caritasFreiburg. - Wasser ist einer der entscheidenden Schlüsselfaktoren, um den Menschen in der aktuellen Hungerkrise in Ostafrika das Überleben zu sichern. Darauf weist Caritas international anlässlich des Weltwassertages hin, der am 22. März begangen wird. "Die Folgen von Hungerkrisen, wie wir sie derzeit in Ostafrika erleben, lassen sich durch ein effizientes Wassermanagement deutlich entschärfen. Dazu muss aber bereits vor der akuten Krise vorausschauend gehandelt werden", erklärte Oliver Müller, Leiter von Caritas international.

cbmBensheim. - Die Wüsten breiten sich aus, Seen und Flüsse vertrocknen - in immer mehr Regionen der Welt ist Wasserknappheit ein großes Problem. Vor allem die Menschen in der Mitte und im Süden Afrikas sind davon akut betroffen. Anlässlich des Weltwassertags ( 22. März)  hat die Christoffel-Blindenmission (CBM) auf die Notwendigkeit nachhaltiger Projekte hingewiesen.

fao logo neu 200Cairo - Access to water is a fundamental need for food security, human health and agriculture, and its looming scarcity in the North Africa and Middle East region is a huge challenge requiring an "urgent and massive response," FAO Director-General Jose Graziano da Silva said in Cairo.

geomarKiel. - In den vergangenen zwei Wochen haben Vertragspartner der Internationalen Meeresbodenbehörde (ISA) in Kingston (Jamaika) Regeln für einen möglichen Bergbau in der Tiefsee diskutiert. Wissenschaftler des am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel koordinierten Projekts "JPIO MiningImpact" stellten dabei Forschungsergebnisse von mehreren Expeditionen zu den Manganknollenfeldern im Pazifik vor. Basierend auf ihren Erkenntnissen empfehlen sie mehr Schutzgebiete und eine gute Überwachung möglicher industrieller Aktivitäten am Meeresboden.

twapBonn. - 50 Prozent aller Fischbestände in den großen küstennahen Seegebieten sind überfischt. Praktisch alle küstennahen Seegebiete haben sich erwärmt. Bis zum Jahr 2030 werden 90 Prozent der Korallenriffe bedroht sein. Heute liegt der Anteil insbesondere aufgrund von lokalen Aktivitäten wie Fischerei oder Sedimentation bereits bei 60 Prozent. Das geht aus nun veröffentlichten UNESCO-Studien zum Zustand von Grundwasser, Flüssen, Seen, küstennahen Meeren oder der Hohen See weltweit hervor.

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