Weltwirtschaft

bmz Berlin. - Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat kritisiert, dass die 11. Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO) in Buenos Aires ohne materielle Verhandlungsergebnisse beendet worden ist. Wesentliche Fragen, etwa zum Abbau schädlicher Fischereisubventionen, zum elektronischen Handel und zur differenzierten Behandlung von Entwicklungsländern, seien weiterhin ungelöst, erklärte Müller am Donnerstag in Berlin. 

bmz Berlin. - Anlässlich der Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO) in Buenos Aires (Argentinien) hat Entwicklungsminister Gerd Müller sich für faire Handelsbeziehungen zwischen Industriestaaten und Entwicklungsländern eingesetzt. Bei der Konferenz geht es auch um den künftigen Umgang mit Agrarsubventionen. Für Entwicklungsländer sei die Konferenz wichtig, denn ein starker WTO-Rahmen ermögliche es ihnen, ihre Interessen im Welthandel einzubringen, erklärte Müller.

greenpeace Hamburg. - Die Europäische Kommission gefährdet aus der Sicht von Greenpeace mit dem geplanten Handelsabkommen zwischen der EU und dem südamerikanischen Staatenbund Mercosur europäische Verbraucherschutzstandards beim Import von Fleisch. Die EU sei offenbar bereit, laxere Kontrollen der Lebensmittel und um bis zu 50 Prozent höhere Fleischimporte zu akzeptieren, wenn die Mercosur-Staaten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay ihrerseits die Zölle für den Export von Autos und Autoteilen aus der EU absenken. Das zeigten bislang geheime Verhandlungsdokumente, die Greenpeace Niederlande veröffentlichte, so die Umweltorganisation. 

misereorAachen. - Anlässlich der Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO), die derzeit in Buenos Aires stattfindet, hat MISEREOR die Europäische Union und die Bundesregierung zu einem grundlegenden Kurswechsel in der Handelspolitik aufgefordert. "Handel muss Menschenrechte und Umweltschutz beachten", betonte  MISEREOR- Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel. 

brot fdwBerlin. - Zur 11. WTO-Ministertagung kommen die für Handel zuständigen Minister und Ministerinnen aus mehr als 160 Staaten zum ersten Mal in Südamerika zusammen. Vom 10. bis 13. Dezember beraten sie in Buenos Aires über Welthandelsfragen. Im Zentrum des viertägigen Treffens steht neben den Themen Fischerei, Agrarhandel und E-Commerce auch die Zukunft der vor sechzehn Jahren initiierten "Doha-Entwicklungsrunde". Doch Brot für die Welt bezweifelt, dass Armutsbekämpfung noch auf der Agenda der Welthandelsorganisation steht. 

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