Weltwirtschaft

venro 200Berlin. - Nur wenige Tage vor der 11. Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation WTO, die vom 10. bis 13. Dezember in Buenos Aires stattfindet, sind Dutzende Vertreterinnen und Vertreter von Nichtregierungsorganisationen und Gewerkschaften davon informiert worden, dass ihre Akkreditierungen zurückgenommen wurden. Das hat der Verband Entwicklungspolitik (VENRO) berichtet. Ihre Einreise nach Argentinien sei nicht erwünscht. Die argentinische Regierung habe ihre Entscheidung mit Verweis auf die öffentliche Sicherheit des Landes begründet.

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Münster. - Rund 80 Prozent der in Deutschland verkauften Spielwaren kommen aus China. Eine verdeckte Recherche in chinesischen Fabriken zeigt, dass die Rechte der Arbeiterinnen und Arbeiter dort grob missachtet werden. Gefährliche Chemikalien, überlange Arbeitszeiten und mangelnde Hygiene bestimmten die Produktion für das Weihnachtsgeschäft, heißt es in dem Bericht mehrerer Arbeitsrechtsorganisationen.

bmzWashington, D.C. - Wie kann die Weltbank beitragen im Kampf gegen Klimawandel, Krisen und Konflikte? Diese Frage steht im Mittelpunkt der diesjährigen Weltbank-Jahrestagung vom 13. bis zum 15. Oktober in Washington, D.C. Multilaterale Entwicklungsfinanzierer wie die Weltbank sind zentrale Akteure bei der Bewältigung dieser globalen Herausforderungen, die nicht an Grenzen haltmachen. Eine mögliche Kapitalerhöhung ist dabei eines der zentralen Elemente, um die Handlungsfähigkeit der Organisation zu stärken, berichtete das BMZ am Freitag.

oxfamBerlin. -  Die Bundesregierung und die Regierungen anderer EU-Staaten treten der weltweiten Steuervermeidung nicht energisch genug entgegen. Diesen Vorwurf hat die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam nach der neuerlichen Aufdeckung eines gravierenden Steuerskandals durch das International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ, Paradise Papers) erhoben.

attac 150Berlin. - Obwohl der Bundestag und die meisten anderen nationalen Parlamente in der EU noch nicht über CETA abgestimmt haben, tritt das umstrittene Freihandelsabkommen am 21.September größtenteils in Kraft. Der Vertrag zwischen der EU und Kanada wird vorläufig angewandt. Ausgenommen sind vor allem der Investitionsschutz und die Schiedsgerichte, mit denen Konzerne Staaten verklagen könnten.

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