Entwicklung

bteBonn. - Zwei weitere Regionale Bildungsstellen unterstützen zukünftig die entwicklungspolitische Bildungsarbeit des Programms Bildung trifft Entwicklung (BtE). Träger der neuen Regionalen Bildungsstellen sind zum einen das Eine Welt Netzwerk Bayern mit Sitz in Augsburg, zum anderen das BEI - Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein in Kiel. Sie ergänzen das BtE-Konsortium, das nun insgesamt acht Bildungsstellen umfasst.

brot fdwBerlin. - Das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt hat an Union und SPD appelliert, bei den Sondierungsgesprächen die Zusage, die Mittel für Entwicklungsfinanzierung zu steigern, nicht aufzugeben. Alle Bundesregierungen haben seit Jahrzehnten beteuert, die Entwicklungsfinanzierung auf 0,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen. Erreicht wurde dieses Ziel 2016 nur unter Anrechnung der Kosten für die in Deutschland untergebrachten Flüchtlinge.

gfbvGöttingen. - Das neue Entwicklungsengagement Deutschlands in der Krisenregion Darfur im Westen des Sudan hält die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) für "irreführend" und "nicht nachhaltig". "Entwicklungshilfe macht nur Sinn, wenn es Frieden und Rechtsstaatlichkeit gibt. Davon kann in Darfur keine Rede sein. Entwicklungsprojekte sind dort sogar gefährlich, weil sie den Eindruck der Normalität vermitteln, die es in Darfur 15 Jahre nach Beginn des Genozids noch immer nicht gibt", kritisierte GfbV-Direktor Ulrich Delius am Dienstag in Göttingen. 

engagement global 150Bonn. - Das Programm zur Förderung entwicklungspolitischer Qualifizierungsmaßnahmen, kurz PFQ, wird fortgesetzt. PFQ fördert Qualifizierungsmaßnahmen von Nichtregierungsorganisationen (NRO) in Deutschland, die ihre in der Praxis erworbene entwicklungspolitische Fachexpertise an andere entwicklungspolitische Akteure der deutschen Zivilgesellschaft weitergeben. Hierzu zählen zum einen Qualifizierungen zu sektoralen Schwerpunkten der deutschen und internationalen Entwicklungspolitik, zum anderen methodische Qualifizierungen mit klarem entwicklungspolitischen Bezug.

knhDuisburg. - Die Kindernothilfe hat das neue Jahr mit einem neuen Vorstandsmitglied begonnen. Carsten Montag (42) ist ab sofort für die Programm- und Auslandsarbeit der international tätigen Kinderrechtsorganisation verantwortlich. Damit ist der Vorstand um Vorsitzende Katrin Weidemann und Jürgen Borchardt, Vorstand Finanzen und Verwaltung, wieder komplett und gut für die Zukunft aufgestellt.

cbmBensheim. - Lesen erleichtert das Lernen und öffnet damit neue Horizonte. Grund genug für den früh erblindeten Louis Braille, vor fast 200 Jahren eine Punktschrift zu entwickeln, die statt mit den Augen mit den Fingern gelesen werden kann. Die nach ihrem Erfinder genannte Brailleschrift ermöglicht bis heute blinden Menschen den Zugang zur geschriebenen Sprache. Vor diesem Hintergrund fordert die Christoffel-Blindenmission (CBM) zum Welt-Braille-Tag am 4. Januar, weltweit mehr geschulte Lehrkräfte auszubilden. Gerade in Entwicklungsländern sei der Bedarf nach Lehrerinnen und Lehrern noch sehr groß, die Kindern die Brailleschrift vermitteln und ihnen so bessere Bildungschancen eröffnen. 

brot fdwBerlin. - Unter dem Motto "Brot statt Böller" ruft das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt zum Jahreswechsel wieder zu Spenden auf. "Brot statt Böller ist eine Einladung an alle, denen Silvesterfeuerwerk eher Unbehagen bereitet, weil hier Millionen Euro im wahrsten Sinne des Wortes verpulvert werden", sagte Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin von Brot für die Welt. 

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