Landwirtschaft

jahr huelsenfruechte 300New York. - Unter dem Motto "Nahrhafte Pflanzen für eine nachhaltige Zukunft" hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen das Jahr 2016 zum Internationalen Jahr der Hülsenfrüchte erklärt. Leguminosen wie Erbsen, Bohnen oder Linsen haben einen hohen Eiweißgehalt und können auch auf kleinen Anbauflächen große Erträge liefern. Die UN-Organisationen sollen die Vorteile der Hülsenfrüchte zur Produktion von Lebensmitteln für die Weltbevölkerung im Jahr 2016 deutlich machen.

gfpBerlin. - Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat die in der Kritik stehende German Food Partnership (GFP) "still und heimlich auslaufen lassen". Das haben FIAN, INKOTA, Oxfam und die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) am Freitag berichtet. Die NGOs begrüßen diesen Schritt und werten dies auch als Erfolg ihrer Kampagnenarbeit. Die Nichtregierungs- und Bauernorganisationen hatten die Kooperation mit Agrar- und Chemiekonzernen wie Bayer, Syngenta und BASF kritisiert, weil sie statt der Armutsbekämpfung vor allem den Profitinteressen der Konzerne diene.

forum nachhaltiger kakao 300Berlin. - Das Forum Nachhaltiger Kakao ist von der Bundesregierung als Leuchtturmprojekt der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie ausgezeichnet worden. Das haben das Landwirtschafts- und das Entwicklungsministerium am Montag in Berlin bekannt gegeben. Das Forum soll die Produktions- und Lebensbedingungen der Kakaobauern und ihrer Familien verbessern.

bmzParis. - Im Rahmen der Klimakonferenz (COP 21) in Paris hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) mit dem Internationalen Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung (IFAD) eine strategische Partnerschaft zum weltweiten Bodenschutz vereinbart. Am Samstag trafen sich dazu im deutschen Pavillon der Klimakonferenz COP21 in Paris die wichtigsten Partner im Kampf gegen die Bodendegradation.

Biokohle verbessert den Boden. Foto: RUB

Bochum. - In Westafrika ziehen zahlreiche Bauern in die Städte und bewirtschaften dort Böden, die oft nicht besonders ertragreich sind. Das internationale Team vom Projekt "Urban Food Plus", das Prof. Dr. Bernd Marschner von der Ruhr-Universität Bochum (RUB) koordiniert, sucht unter anderem nach Wegen, um die Ernteerträge zu steigern. In ihren Versuchen hat sich Biokohle als probates Mittel herausgestellt. Sie lässt sich kostengünstig aus Ernterückständen herstellen.

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