Klimaschutz

bmz Bonn. - Entwicklungsstaatssekretär Hans-Joachim Fuchtel hat auf dem Städtegipfel im Rahmen der Weltklimakonferenz dazu aufgerufen, die Rolle von Städten stärker in den nationalen Klimaplänen zu berücksichtigen: "Städte sind Leidtragende des Klimawandels – zugleich aber auch die Hauptverursacher der Erderwärmung. Sie müssen daher auch Teil der Lösung für eine klimafreundliche Entwicklung sein. Die Pariser Klimaziele können wir nur erreichen, wenn Städte als wesentliche Partner beim Klimaschutz anerkannt werden."

climate risk index2018 

Bonn. - Kleine Inselstaaten gehören schon heute zu den am stärksten von Extremwetter betroffenen Ländern weltweit. Eine Reihe von Entwicklungs- und Schwellenländern haben mittlerweile regelmäßig mit Wetterkatastrophen zu kämpfen und vor allem ärmere Länder wie Haiti, Sri Lanka oder Vietnam stellt dies vor große Herausforderungen. Dies sind einige der Kernaussagen des am Donnerstag beim Klimagipfel in Bonn veröffentlichten Globalen Klima-Risiko-Index der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch. Überdies könnte nach jetzigem Stand 2017 das Jahr mit den weltweit größten Schäden durch Extremwetter werden, die jemals registriert wurden.

uno fluechtlingshilfeBonn. - Auf der UN-Klimakonferenz (COP 23) in Bonn wird derzeit über die Herausforderungen der globalen Klimapolitik verhandelt. Veränderungen des Klimas und der Umweltbedingungen haben große Auswirkungen auf das Leben von Millionen Flüchtlingen und Vertriebenen weltweit. Bereits seit Jahren sind Vertreibungen aufgrund von Klimawandel Realität. Nach Angaben des International Displacement Monitoring Centre (IDMC) sind seit 2008 aufgrund von Naturkatastrophen jährlich 26,4 Millionen Menschen zur Flucht gezwungen worden. Diese Zahl bedeutet, dass jede Sekunde ein Mensch vertrieben wird.

greenpeaceBerlin. - Das zentrale EU-Instrument für Klimaschutz im Verkehr versagt. Das zeigt eine Studie des Beratungsinstituts Ecologic im Auftrag von Greenpeace. Die durchschnittlichen CO2-Grenzwerte für die Pkw-Flotten der Hersteller haben die Emissionen im Verkehr nicht gesenkt. Im Gegenteil: Verglichen mit 1990 verursacht der Verkehr in der EU zuletzt sogar etwa ein Fünftel mehr Kohlendioxid. 

Berlin. - Eine breite Allianz von mehr als 50 großen und mittelständischen Unternehmen sowie Unternehmensverbänden hat die Parteien in den Sondierungsgesprächen aufgefordert, den Klimaschutz zur zentralen Aufgabe der künftigen  Bundesregierung zu machen. Während die Sondierungsgespräche in Berlin an den Themen Klima und Energiewende scheitern könnten, zeigen die Unternehmen, wie Klimaschutz und Energiewende zu einem Modernisierungsprojekt für Deutschland werden können. Koordinatoren der Erklärung sind die Unternehmensverbände Stiftung 2° und B.A.U.M. sowie die Entwicklungsorganisation Germanwatch.

wfp 200Bonn. - Die 23. Klimakonferenz der Vereinten Nationen ist eröffnet - und damit erneut die Diskussion der Folgen von Klimawandel und Hunger. Das UN World Food Programme (WFP) ist deshalb mit einer Delegation in Bonn, um die Bedeutung von Präventionsmaßnahmen in Zeiten zunehmender Migration und steigenden Hungerzahlen in das öffentliche Bewusstsein zu bringen.

careBonn. - Zu Beginn der 23. UN-Klimakonferenz (COP23) in Bonn hat die internationale Hilfsorganisation CARE Regierungen dazu aufgefordert, insbesondere die Bedürfnisse von Frauen und Mädchen in den Fokus zu rücken. "Frauen sind häufig höheren Risiken und größeren Belastungen durch die Auswirkungen des Klimawandels ausgesetzt als Männer, die Situation muss sich drastisch verbessern", sagte Sven Harmeling, klimapolitischer Koordinator und Leiter der COP23-Delegation von CARE International.

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