Klimaschutz

Aachen. - Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

greenpeace neu 200Hamburg. - Ein leuchtendes Zeichen für den Schutz des Klimas haben Greenpeace-Aktivisten Freitag früh an der Hamburger Elbphilharmonie gesetzt. Drei Wochen vor dem G20-Gipfel projizieren die Klimaschützer eine herzförmige Erde mit der Forderung "Planet Earth First" auf das Konzerthaus - eine Antwort auf Donald Trumps "America First"-Politik.

germanwatch 150Berlin. - Als "extrem kurzsichtig und unverantwortlich" bezeichnet ein großes internationales Bündnis aus den G20-Staaten von der Wirtschaft über die Zivilgesellschaft und Gewerkschaften bis zur Wissenschaft die Entscheidung der Regierung Trump, aus dem Paris-Abkommen auszusteigen.

rikiteaBern. - Das Ozonloch über der Antarktis hat weitreichendere Folgen als bisher angenommen. Eine Studie von Berner Klimaforschern zeigt, dass es sogar den Niederschlag im 10.000 Kilometer entfernten tropischen Pazifik beeinflusst. Dieser Mechanismus war bisher nicht bekannt und belegt, wie im Klimasystem Verbindungen zwischen sehr weit entfernten Gebieten wirken.

germanwatch Berlin. - Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch hat die klimapolitischen Ergebnisse des am Montag in Bologna zu Ende gegangenen Treffens der G7-Umweltminister begrüßt. "Das ist eine klare Botschaft an US-Präsident Trump und dessen Umweltminister Scott Pruitt: Das Paris-Abkommen wird nicht neu verhandelt. Es ist und bleibt das zentrale Instrument für internationale Klimakooperation. Der Versuch der US-Regierung, sich aus der Verantwortung für das Klima zu stehlen, wird nicht akzeptiert", sagte Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch.

venro Berlin. - Der von US-Präsident Donald Trump angekündigte Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaabkommen ist aus der Sicht des Verbandes Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) ein "herber Rückschlag für den globalen Klimaschutz". Die Hilfsorganisation CARE spricht von einem "Schlag in die Magengrube für Millionen von Menschen in bitterer Armut, für die der Klimawandel bereits jetzt traurige Realität ist." Die Gesellschaft für bedrohte Völker wirft Trump vor, mit seinem Rückzug vom Welt-Klimavertrag das Überleben von Dutzenden indigenen Völkern zu gefährden.

Berlin. - Die Entscheidung der US-Regierung für den Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen ist bei Umwelt- und Entwicklungsorganisationen auf heftige Kritik gestoßen. Germanwatch, Oxfam und Greenpeace warfen US-Präsident Donald Trump vor, sich der Realität zu verweigern. Die Entscheidung sei ein "Akt der Ignoranz", ein "Fußtritt für den globalen Klimaschutz" und eine moralische Bankrotterklärung. Zudem schade die US-Regierung der eigenen Wirtschaft.

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