Weltwirtschaft

amerika 21Washington. - Die erste fünftägige Runde der Neuverhandlung des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens (Nafta) ist ohne konkrete Ergebnisse zu Ende gegangen. Geeinigt haben sich die Vertreter Kanadas, Mexikos und der USA auf einen "beschleunigten und umfassenden Verhandlungsprozess", der das Abkommen an die "Standards des 21. Jahrhunderts" anpassen soll, berichtete amerika21 am Freitag.

erlassjahr 100Düsseldorf. - Das deutsche Entschuldungsbündnis erlassjahr.de mahnt die Staats- und Regierungschefs der G20, bei ihrem Gipfeltreffen die Gefahr drohender Schuldenkrisen ernst zu nehmen. Zusammen mit zivilgesellschaftlichen Partnern aus überschuldeten Ländern kritisiert erlassjahr.de, dass die G20 die Kreditvergabe an arme Länder massiv ausweitet, ohne deren Verschuldungswirkung angemessen zu berücksichtigen.

fao logoOslo. - The first Meeting of the Parties to FAO's bold new international treaty aimed at cracking down on illicit fishing opened on Monday in Oslo, as delegates began hammering out ways to make the agreement a success. The Agreement on Port State Measures to Prevent, Deter and Eliminate Illegal, Unreported and Unregulated Fishing (PSMA), which went into force in June 2016, now has 46 parties, counting all 28 members of the European Union as one.

suedwind 100Bonn. - Kakaobauern und Kakaobäuerinnen in Westafrika, die von dem Erlös ihres angebauten Kakaos nicht leben können, Waldrodungen für Palmölplantagen in Indonesien oder unmenschliche Arbeitsbedingungen auf den Bananenplantagen in Lateinamerika – zahlreiche Beispiele belegen, welch negative Auswirkungen das Streben der Privatwirtschaft nach andauernder Profitsteigerung verursachen kann. Gleichzeitig wirbt die Bundesregierung für mehr Investitionen von Privatbanken und Unternehmen aus Deutschland in arme Entwicklungsländer. Mit der neu erschienenen Studie "Profit mit Nachhaltigkeit?" weist SÜDWIND auf die Chancen und Risiken einer Kooperation mit der Privatwirtschaft zur Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele (SDG) der Agenda 2030 hin.

studie handel mexikoBerlin. - Anlässlich der am Freitag beginnenden Mexikoreise von Außenminister Sigmar Gabriel haben die kirchlichen Hilfswerke Brot für die Welt und Misereor und das Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile Lateinamerika (FDCL) an die Bundesregierung appelliert, sich für eine Unterbrechung der Neuverhandlung des EU-Handelsabkommens mit Mexiko stark zu machen. Vor einer Fortsetzung der Verhandlungen fordern sie eine umfassende menschenrechtliche, soziale und ökologische Folgenabschätzung und eine Überarbeitung des bisherigen Verhandlungsmandats der EU. In einer gemeinsamen Studie kommen die drei Organisationen zu dem Ergebnis, dass die jetzt geplante Verschärfung der handelspolitischen Verpflichtungen im Bereich der Investitionen, des geistigen Eigentums oder der Energie die Konflikte und die soziale Krise in Mexiko weiter verschärfen würde.

Back to Top