Bildung

Arnold von Rümker. Foto: JUHBerlin (epo.de). - Was motiviert Menschen, sich in Entwicklungsländern für Andere einzusetzen? Hilft Entwicklungszusammenarbeit wirklich im Kampf gegen Hunger, Armut und Krankheit oder ist sie reine Geldverschwendung? Wie sehen Projekte vor Ort eigentlich aus? Und wie hat sich das Verständnis von Entwicklungszusammenarbeit im Laufe der Jahre verändert? Auf diese und andere Fragen versucht das "Global-Learning" Projekt "Zeitzeugen der Entwicklungszusammenarbeit" des Entwicklungspolitischen Bildungs- und Informationszentrum Berlin (EPIZ) Schülern eine Antwort zu geben. epo.de-Mitarbeiterin Anne Klinnert hat an einer Unterrichtsstunde mit einem "Zeitzeugen" teilgenommen.
unescoOslo. - Anlässlich der internationalen Bildungskonferenz der UNESCO in Oslo hat die deutsche Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul die seit der Gründung der Initiative "Bildung für Alle" erzielten Fortschritte hervorgehoben. Die durchschnittliche Einschulungsrate in Entwicklungsländern sei gestiegen, sagte die Ministerin. "40 Millionen Kinder mehr gehen heute zur Schule, davon über 50% Mädchen. Aber: Noch immer haben 75 Millionen Kinder im Grundschulalter keinen Zugang zu Schulbildung."
aglBonn (epo.de). - "Bildung für Nachhaltigkeit" heißt der bundesweite Ideenwettbewerb, den der Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft der Eine-Welt-Landesnetzwerke in Deutschland (agl) jetzt gestartet hat. Gesucht werden innovative und modellhafte Bildungsprojekte, die es schaffen, Umwelt und Entwicklung konzeptionell zu verschmelzen. Rund zehn Projekte sollen im Wettbewerb ausgesucht werden und eine finanzielle Unterstützung von bis zu 10.000 Euro durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) erhalten, um ihre Projektidee realisieren zu können.
respect logoBerlin (epo.de). - Wie sehen Jugendliche die Welt, in der sie leben? Was bedeutet ihnen Toleranz? Welche Ideen für ein friedliches Miteinander existieren in ihren Köpfen? Die Jugendcommunity der Aktion Mensch hat jetzt gemeinsam mit der Jugendpresse Deutschland und der ZDF-Sendereihe "Menschen - das Magazin" einen Videowettbewerb gestartet. 12- bis 25-Jährige können ihre Handy- und Videofilme zum Thema "In bester Gesellschaft? Vorurteile und andere Nachteile“ unter www.respect.de/inbestergesellschaft hochladen. 

Bildung durch Computerklassen in Mosambik. Foto: Humana

Bonn (epo.de). - Anlässlich des offiziellen Starts des Weiterbildungsprogramms "AFRIKA KOMMT! Initiative der Deutschen Wirtschaft für Führungsnachwuchs aus Subsahara-Afrika" hat Bundespräsident Horst Köhler für den heutigen Donnerstag Vorstandsvorsitzende und Vorstände der beteiligten Unternehmen, der Kooperationspartner und die Teilnehmenden zu einem offenen Dialog ins Bundespräsidialamt eingeladen. Über seine Initiative PARTNERSCHAFT MIT AFRIKA engagiert sich der Bundespräsident bereits seit mehreren Jahren für die nachhaltige Zusammenarbeit mit Ländern des afrikanischen Kontinents.

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Berlin (epo.de). - Entwicklungspolitik und Armutsbekämpfung stehen bei der Mehrheit der deutschen Bevölkerung überraschend hoch im Kurs. Bei der Bundestagswahl 2009 wollen sich einer Umfrage zufolge viele Wähler für eine Partei mit entwicklungspolitischem Profil entscheiden: Drei von vier Wählern ist dies wichtig. Das ist zumindest das Ergebnis einer repräsentativen Meinungsumfrage, die Infratest im Auftrag des Verbandes Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) vorgenommen hat. Die Umfrage lief im Rahmen der Aktion „Deine Stimme gegen Armut“ und wurde am Donnerstag in Berlin anlässlich des Internationalen Tages der Armutsbekämpfung (17. Oktober) veröffentlicht.

Bundespräsident Horst KöhlerBonn (epo.de/whh). - Mit einem Aufruf von Bundespräsident Horst Köhler, dem Schirmherrn der Welthungerhilfe, ist die bundesweite Woche der Welthungerhilfe 2008 eröffnet worden. Der Bundespräsident stellte die in diesem Jahr teilweise drastisch gestiegenen Lebensmittelpreise in den Mittelpunkt seines Aufrufs. Dabei betont er das Grundrecht jedes Menschen auf Nahrung, stellt dem aber die Tatsache entgegen, dass weltweit jeder siebte Mensch abends hungrig schlafen gehen müsse.
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