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Bedarfe von Migranten erkennen - Fortbildungen zum interkulturellen Umgang mit Krankheit im Praxisalltag, Block I
Wednesday, 18. April 2018, 17:30 - 21:30
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Contact Isabel Fernández, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 07071-7049011

 

Ein unterschiedliches Verständnis von Krankheit und Gesundheit sowie fehlende Sprachkenntnisse erschweren Diagnostik und Therapie von Menschen mit Migrationshintergrund. Für eine bessere Integration von Migranten in die Gesundheitsversorgung bietet das Deutsche Institut für Ärztliche Mission e. V. (Difäm) gemeinsam mit der Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus gGmbH und dem Institut für Allgemeinmedizin und Interprofessionelle Versorgung des Universitätsklinikums Tübingen interdisziplinäre Fortbildungen an. Das Angebot wird im Rahmen des Programms „Operation Team – Interprofessionelle Fortbildungen in den Gesundheitsberufen" von der Robert Bosch Stiftung gefördert.

 

Für eine gute Gesundheitsversorgung ist eine gelingende Kommunikation zwischen Arzt und Patient grundlegend. Vor allem die Versorgung von Menschen, die nach traumatischen Erlebnissen unter Folgestörungen leiden, stellen Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegende aufgrund sprachlicher und kultureller Barrieren vor interkulturelle Herausforderungen. Mit einem interprofessionellen und praxisnahen Fortbildungspaket zum interkulturellen Umgang mit Gesundheit und Krankheit sollen die Kommunikation und dadurch die Gesundheitsversorgung und Integration von Migrantinnen und Migranten verbessern. Vorgesehen sind vier Fortbildungsblöcke à vier Stunden. Einführend stehen Themen wie die Rechtslage zur Gesundheitsversorgung in Deutschland und die medizinische Geographie der Herkunftsländer im Mittelpunkt. Themen wie das Rollen- oder Krankheitsverständnis anderer Kulturen bilden das Kernstück des Trainings und werden von den Referentinnen und Referenten durch medizinisches Fachwissen über relevante Krankheiten ergänzt.

 

Mit den Angeboten sollen Hausärztinnen und Hausärzte und ihre Praxisteams, Pflegekräfte und Menschen anderer Gesundheitsberufe sowie Ehrenamtliche und Übersetzende zusammengebracht werden. Ziel sind kulturell kompetente, interprofessionelle Teams, die im Praxisalltag zur Integration von Migranten in die Gesellschaft und in das Gesundheitssystem beitragen. Nach den Fortbildungen erhalten die Absolventinnen und Absolventen für die weitere Kommunikation und Vernetzung Zugang zu einer Online-Plattform. Hier stehen die Referenten als Mentoren weiterhin für auftretende Fragen zur Verfügung.

 

Das geförderte Gemeinschaftsprojekt ist auf zwei Jahre ausgelegt. Evaluiert wird das Fortbildungsangebot durch das Institut für Allgemeinmedizin und Interprofessionelle Versorgung wird mit seiner Kompetenz in der Primärversorgungsforschung.

Der Kurs ist für die Teilnehmenden kostenfrei.

 

Location Haus Albblick, Paul-Lechler-Straße 20, 72076 Tübingen
1. Block am 18.04.2018, 17.30 - 21.30 Uhr
2. Block am 16.05.2018, 17.30 - 21.30 Uhr
3. und 4. Block am 09.06.2018, 09.00 - 17.00 Uhr
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