Bonn. - Das Technische Hilfswerk (THW) hat auf ein internationales Hilfeersuchen der Regierung von Mosambik reagiert und ein Einsatzteam entsandt, um die vom Zyklon Idai betroffene Bevölkerung mit Trinkwasser zu versorgen. Insgesamt führt das Team zwölf Tonnen Ausstattung, darunter zwei Trinkwasseraufbereitungsanlagen, mit.

Zyklon Idai war am 14. März mit bis zu 190 Kilometern pro Stunde in Südostafrika auf Land getroffen. Am stärksten betroffen ist die 500.000-Einwohner-Stadt Beira in Mosambik. Die Regierung hat den Notstand ausgerufen. Der THW-Einsatz erfolgt im Rahmen der Katastrophenschutzhilfe der Europäischen Union.

"Die Lage nach dem Zyklon Idai in der Region von Mosambik ist erschütternd. Ich rechne mit großem Bedarf an Trinkwasser", erklärte THW-Präsident Albrecht Broemme.

In Mosambik setzt des THW die Schnell-Einsatz-Einheit Wasser Ausland (SEEWA) ein. Im Auftrag der Bundesregierung versorgen die SEEWA-Teams des THW nach Katastrophen notleidende Menschen mit Trinkwasser.

Zur Ausstattung der SEEWA gehören Trinkwasseraufbereitungsanlagen, Wasserlabors und Materialien für die Instandsetzung von Brunnen und die Reparatur beschädigter Wasserleitungen. In der Soforthilfe setzt das THW derzeit die "WTC 5000" ein, die stündlich bis zu 5.000 Liter Trinkwasser nach WHO-Standard produzieren kann. Ihre Module waren zuletzt nach der Hochwasserkatastrophe auf dem Balkan und nach dem Erdbeben in Nepal im Einsatz.

Finanziert wird der Einsatz aus Mitteln der Humanitären Hilfe des Auswärtigen Amtes. Die Kosten für den Transport werden von der EU kofinanziert.

Quelle: www.thw.de 


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