Klima

mccBerlin. - Was wäre möglich beim Klimaschutz, wenn ihm die Regierung und die Bevölkerung allerhöchste Priorität einräumten? Wenn es keinen Widerstand von fossilen Industrien im Inland gäbe, und wenn man die Verkehrs- und Energie-Infrastruktur nicht mit dem Ausland koordinieren müsste? Solche Idealbedingungen gibt es tatsächlich: auf kleinen Inselstaaten wie Barbados in der Karibik, Mauritius im Indischen Ozean oder Fidschi im Südpazifik. Was dann möglich wird, zeigt eine neue Studie unter Mitwirkung des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change).

erlassjahr 100Berlin. - Der Klimawandel und seine dramatischen Folgen verstärken die Schuldenkrise in vielen Ländern. Kleine Inselstaaten im Pazifik und in der Karibik sowie die Staaten der Sahelzone sind besonders betroffen. Der vom deutschen Entschuldungsbündnis erlassjahr.de und MISEREOR herausgegebene Schuldenreport 2020 richtet deshalb besonderes Augenmerk auf die doppelte Verwundbarkeit verschuldeter Länder, die zudem unter den Folgen des Klimawandels leiden.

mccBerlin. - Angesichts der bedrohlichen Folgen des Klimawandels in Afrika – Ernteausfälle, Hungersnöte oder sogar gewalttätige Konflikte – sollten die dortigen Regierungen die rechtliche Struktur des Landbesitzes überdenken: Wenn sie verstärkt Anreize für das System des "Sharecropping" (Naturalpacht) setzten, könnten sie damit die landwirtschaftliche Produktion widerstandsfähiger machen. Das empfiehlt, gestützt auf empirische Daten aus elf Ländern, eine Studie unter Federführung des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change).

mccBerlin. - Klimaschutz-Maßnahmen sind vor allem dann politisch relativ leicht umsetzbar, wenn sie erstens zugleich die lokale Luftverschmutzung senken und zweitens wenig negative Wirkung auf Wohlstand und Arbeitsplätze haben. Das ist beim weltgrößten Treibhausgas-Emittenten China vor allem bei Maßnahmen in Zusammenhang mit der Landwirtschaft der Fall – so eine neue Studie unter Mitwirkung des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change).

mccBerlin. - Die Städte rund um den Globus müssen sich infolge des Klimawandels auf eine große und schwierige Aufgabe einstellen: Sie müssen unzählige Klima-Migranten aus ländlichen Gegenden unterbringen und in den Arbeitsmarkt integrieren. Eine Studie des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change) untersucht, wer aufgrund des Klimawandels in indische Städte zieht. Es zeigt sich, dass diese Klima-Migranten im Vergleich zu anderen Migranten weniger gut qualifiziert sind und aus der Landwirtschaft kommen.

Berlin. - An den Siemens-Standorten in über 20 Städten in Deutschland finden am 10. Januar  Streiks von Aktivistinnen und Aktivisten von Fridays for Future statt. Sie protestieren damit nach eigenen Angaben gegen eine geplante Beteiligung von Siemens am Bau der Adani-Kohlemine in Australien. Siemens solle die Signalanlage für die zum Abtransport der abgebauten Kohle benötigten Bahn liefern.

Oldenburg. - Das Meer rund um die Antarktis ist eine gewaltige Mischbatterie für Wasser aus allen Ozeanbecken – und bindet durch diese Umwälzung Kohlendioxid (CO2) aus der Atmosphäre. Das komplexe Gleichgewicht der Wassermassen hängt allerdings empfindlich von den Windverhältnissen rund um den Südkontinent ab, wie jetzt eine Studie eines internationalen Forscherteams um Dr. Torben Struve vom Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg zeigt.

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