Themen

Berlin. - Jedes Jahr sterben noch immer mehr als fünf Millionen Kinder an vermeidbaren Krankheiten. 64 Millionen Kinder besuchen nicht einmal die Grundschule. 150 Millionen Mädchen und Jungen tragen schwere gesundheitliche Schäden davon, weil sie hungern. Jedes vierte Kind wächst in Kriegsgebieten auf. Das haben die sechs größten internationalen Kinderhilfsorganisationen in ihrem am Mittwoch veröffentlichten Lagebericht "Globaler Aufbruch für Kinderrechte" festgestellt. Sie fordern weltweit Regierungen auf, sich deutlich stärker für Kinder zu engagieren.

nachhaltigkeisratBerlin. - Der Rat für Nachhaltige Entwicklung sucht ab sofort innovative Projekte und Ideen zur Transformation unserer Alltagskultur. Im neuen Ideenwettbewerb des Fonds Nachhaltigkeitskultur geht es um "Modekultur, Textilien und Nachhaltigkeit". Bewerbungen sind bis zum 18. August 2019 möglich.

pro wildlifeMünchen. - Zum Monatsende verlässt Japan die Internationale Walfangkommission (IWC) und nimmt am 1. Juli offiziell die kommerzielle Waljagd auf. Seit Inkrafttreten des kommerziellen Walfangmoratoriums 1986 hatte Japan unter dem juristischen Schlupfloch des "Wissenschaftswalfangs" insgesamt 12.041 Wale in der Antarktis und 5.324 Wale im Nordpazifik harpuniert. Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife kritisierte den Austritt Japans aus der IWC.

germanwatch 150Berlin. - Die Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch hat das Ergebnis des Europäischen Rats als Rückschlag für den Klimaschutz eingestuft. Die Staats- und Regierungschefs waren am Donnerstagabend bei dem Vorhaben gescheitert, ein Signal zu setzen und verbindlich festzulegen, dass die Europäische Union bis zum Jahr 2050 klimaneutral werden soll. In der Abschlusserklärung des Gipfels erscheint dieses Ziel lediglich noch als Fußnote.

mccBerlin. - Aufforstung und andere Formen klimafreundlicher Landnutzung können nicht nur viele Gigatonnen CO2 aus der Atmosphäre holen und so die Erderwärmung mindern. Zugleich machen sie, mit Bedacht eingesetzt, die von den Vereinten Nationen definierten nachhaltigen Entwicklungsziele erreichbarer und verringern Hunger und Armut. Dies zeigt eine Studie unter Mitwirkung des Berliner Klimaforschungs­instituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change).

uno fluechtlingshilfeBonn. - Anlässlich des Weltflüchtlingstages (20. Juni) hat die UNO-Flüchtlingshilfe, der nationale Partner des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR), zusammen mit der Agentur pollytix strategic research GmbH eine Stichproben-Umfrage im deutschen Mittelstand zum Thema "Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen" durchgeführt. Das Fazit ist sehr positiv. Fast alle Unternehmen machen gute bis sehr gute Erfahrungen mit Geflüchteten als ArbeitnehmerInnen und haben gleichzeitig zwei klare Wünsche an die Politik: verfügbare und berufsbegleitende Sprachkurse, damit Deutschkenntnisse kein Mangel mehr sind, sowie Rechtssicherheit, um etwa Abschiebungen während einer Beschäftigung zu verhindern.

careBonn. - Zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni hat die internationale Hilfsorganisation CARE die ungerechte Last beklagt, die besonders auf armen Ländern liegt, und mehr internationale Zusammenarbeit bei der Aufnahme von Geflüchteten und der Bekämpfung von Fluchtursachen gefordert. Laut dem Bericht "Globale Trends" des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) haben 84 Prozent aller Geflüchteten und Vertriebenen weltweit in Entwicklungsländern Zuflucht gefunden. In den Top 10 der Aufnahmeländer ist Deutschland der einzige Industriestaat. Doch auch hier ging 2018 die Zahl der Asylanträge stark zurück.

Back to Top
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok