she matters conference 200Berlin. – Am 16. und 17. April treffen sich im BMZ Parlamentarierinnen und Parlamentarier aus 50 Ländern zum Thema "Frauen und Mädchen befähigen, ein selbstbestimmtes, gesundes und produktives Leben zu führen". Die rund 140 Deligierten werden dabei eine gemeinsame Abschlussdeklaration erarbeiten, die an den Beauftragten der Bundeskanzlerin, Dr. Lars-Hendrik Röller, überreicht werden soll.

Der Parlamentarische Beirat für Bevölkerung und Entwicklung, die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung und das European Forum on Population and Development European (EPF) veranstalten die Konferenz aus Anlass der deutschen G7-Präsidentschaft.

Bei der Konferenz wird es vor allem um die sexuellen und reproduktiven Rechte von Frauen und Mädchen gehen, einer der Schwerpunkte der deutschen Entwicklungszusammenarbeit im Gesundheitssektor. Durch die deutsche Entwicklungszusammenarbeit fördern wir das Recht auf Entscheidungsfreiheit, Selbstbestimmung, Geschlechtergerechtigkeit sowie den Zugang zu Informationen für Jugendliche, insbesondere für Mädchen und junge Frauen. Auch auf internationaler Ebene engagiert sich das BMZ gemeinsam mit gleichgesinnten Partnern aktiv für das Thema.

Die wirtschaftliche Stärkung von Frauen wird auch Kernthema bei dem von Deutschland ausgerichteten G7-Gipfel Anfang Juni auf Schloss Elmau sein. Die G7-Initiative will die berufliche Bildung von Frauen in Entwicklungsländern fördern. Dabei sollen auch Unternehmen einbezogen werden. Deswegen wird die deutsche G7-Präsidentschaft Unternehmen dazu aufrufen, die Women Empowerment Principles zu unterzeichen. Dabei handelt es sich um sieben freiwillige Prinzipien, die 2010 von UN Women und UN Global Compact ins Leben gerufen wurden.

Damit Frauen und Mädchen gesund und selbstbestimmt leben können, sind funktionierende Gesundheitssysteme eine wesentliche Voraussetzung. Dies ist ebenfalls ein wichtiges Thema der deutschen G7-Präsidentschaft. Allein das BMZ stellt für ein Sonderprogramm Gesundheit in Afrika 205 Millionen Euro zusätzlicher bilateraler Mittel in 2015/2016 bereit. Deutschland setzte sich als Konferenzgastgeber im Januar diesen Jahres erfolgreich dafür ein, dass die Globale Impfallianz Gavi, die bereits 440 Millionen Kinder geimpft hat, ihr Finanzierungsziel von 7,5 Milliarden US-Dollar übertraf: Damit können in den nächsten fünf Jahren nun weitere 300 Millionen Kinder weltweit geimpft und so vor lebensbedrohlichen Krankheiten bewahrt werden.

=> http://she-matters.org/

Quelle: bmz.de


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