bmz 100Berlin. - Die Bundesregierung hat der Ostafrikanischen Gemeinschaft insgesamt 30 Millionen Euro zugesagt. Diese sollen in Impfstoffe und in das Gesundheitssystem investiert werden. Damit lasse Deutschland den G7-Beschlüssen von Elmau im Juni 2015 Taten folgen, teilte das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) am Freitag in Berlin mit.

Bereits im Januar dieses Jahres war Deutschland Gastgeber der Wiederauffüllungs-Konferenz der globalen Impfallianz GAVI. Als Ergebnis können zusätzlich 300 Millionen Kinder in Entwicklungsländern geimpft werden. Deutschland unterstützt nun die Ostafrikanische Gemeinschaft mit 20 Millionen Euro in der Beschaffung von lebensrettenden Impfstoffen.

Wegen fehlender Kühlketten verderben viele Impfstoffe auf dem Weg zu den Menschen. Gerade arme Bevölkerungsgruppen in ländlichen Räumen leiden darunter. Deshalb unterstützt die Bundesregierung die Ostafrikanische Gemeinschaft auch bei der Einrichtung eines Exzellenzzentrums für das Management von Gesundheitslieferketten mit zehn Millionen Euro. Das Exzellenzzentrum soll nach BMZ-Angaben regionale Kapazitäten stärken und die Verbreitung von Innovation fördern, um das Management komplexer Versorgungssysteme für Gesundheitsprodukte wie Kühlketten für Impfstoffe zu verbessern.

Quelle: www.bmz.de 


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