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oneBerlin. - Einen Tag vor der Londoner Geberkonferenz für Syrien, die unter anderem von der Bundesregierung ausgerichtet wird, hat sich die entwicklungspolitische Organisation ONE für eine großzügige Flüchtlingshilfe ausgesprochen. Gleichzeitig forderte sie, dass die Mittel, die zur Bewältigung der Flüchtlingskrise aufgewendet werden, nicht zulasten von bereits bestehender Entwicklungshilfe gehen.

"Es ist sehr positiv, dass Deutschland als Mitveranstalter der Londoner Geberkonferenz für Syrien Verantwortung übernimmt für Menschen, die leiden und Hilfe benötigen", sagte Tobias Kahler, Deutschland-Direktor von ONE. "Denjenigen zu helfen, die vor Krieg und Vertreibung fliehen, ist ein Gebot der Menschlichkeit. Allerdings dürfen die Mittel zur Bewältigung der Syrienkrise nicht zulasten bereits bestehender Zusagen gemacht werden, sondern müssen zusätzlich zu bestehenden Hilfen sein. Die Bewältigung der Flüchtlingskrise darf nicht auf dem Rücken der Ärmsten erfolgen."

ONE ist eine Lobby- und Kampagnenorganisation zur Bekämpfung von extremer Armut und vermeidbaren Krankheiten, insbesondere in Afrika. Im Dialog mit der Öffentlichkeit und politischen Entscheidern setzt sich ONE für kluge und effektive Politikansätze und Programme ein, um Aids und vermeidbare Krankheiten zu bekämpfen, Investitionen in Landwirtschaft und Ernährung zu erhöhen und mehr Transparenz in Armutsbekämpfungsmaßnahmen zu schaffen. Mehr als sieben Millionen Menschen unterstützen die überparteiliche Arbeit von ONE mit ihrer Stimme.

Quelle: www.one.org  


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