Bremen. - Mit dem 15. Bremer Solidaritätspreis, der im Frühjahr 2017 verliehen wird, sollen Initiativen oder Personen aus dem globalen Süden ausgezeichnet werden, die in lokalen Kontexten Perspektiven erarbeiten und für die Menschen vor Ort eine lebenswerte Heimat gestalten. Die Ausschreibung für den mit 10.000 Euro dotierten Preis wurde am Dienstag veröffentlicht.

Der Preis soll ein Zeichen der Anerkennung und der Ermutigung für Personen und Initiativen sein, die sich in besonderer Weise für Demokratie und Menschenrechte und gegen globale Ungerechtigkeit und die Folgen von Kolonialismus und Rassismus einsetzen.

Gesucht werden Vorbilder, die mittels zivilgesellschaftlicher Initiative erfolgreich zur Verbesserung der Lebensbedingungen und der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung in den Ländern des globalen Südens beitragen, indem zum Beispiel die Regierungsführung im Sinne von Good Governance verbessert wird. Diesn kann durch herausragendes Engagement in der wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung realisiert werden, das den Menschen vor Ort eine Perspektive für eine gesicherte Existenz und ein angstfreies Leben bieter. Ebenso geeignet sind innovative Formate der Teilhabe im Rahmen der Presse- und Informationsfreiheit, insbesondere in den sozialen Medien mit Fokus auf die wachsende jüngere Bevölkerung.

Die Preisträgerin im Jahr 2015 war Esther Mujawayo-Keiner, ein Traumatherapeutin und Mitbegründerin der ruandischen Organisation AVEGA "Vereinigung der Witwen des Völkermords 1994" (Ruanda / Deutschland).

=> Mehr Informationen zum Bremer Solidaritätspreis

=> Vorschläge für die Presiträger/innen können bis zum 31.Juli eingereicht werden.

Quelle: lafez.bremen.de


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