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Hannover. - Kanada richtet am 16. September 2016 die Finanzierungskonferenz für den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria aus. Zu der Bekanntgabe am Dienstag hat die Organisation Stiftung Weltbevölkerung die Bundesregierung aufgefordert ihren Beitrag für den Fonds zu erhöhen.

Der Globale Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria finanziert Präventions- und Behandlungsprogramme in mehr als 140 Ländern. Dadurch wurden nach eigenen Angaben seit 2002 17 Millionen Menschenleben gerettet. Bei der alle drei Jahre stattfindenden Finanzierungskonferenz geben die öffentlichen und privaten Geber des Fonds bekannt, welche Beiträge sie für die Jahre 2017 bis 2019 bereitstellen werden. Der Globale Fonds strebt an, mindestens 13 Milliarden US-Dollar für die drei Jahre zu mobilisieren.

"Jedes Jahr sterben mehr als drei Millionen Menschen an Aids, Malaria und Tuberkulose, vor allem in Entwicklungsländern. Die meisten Erkrankungen ließen sich durch Präventionsmaßnahmen, wie zum Beispiel imprägnierte Moskitonetze, und eine bessere Gesundheitsversorgung vermeiden. Der Globale Fonds hat sich bei der Bekämpfung der drei großen Epidemien als höchst effizient erwiesen. Um diese Arbeit auszubauen und nachhaltig Erfolge zu erzielen, braucht er dringend zusätzliche Mittel – insbesondere von Deutschland. Da die Bundesregierung anders als die meisten Geber bei den vergangenen zwei Finanzierungskonferenzen keine Erhöhungen im Gepäck hatte, wäre eine Steigerung des Beitrags von derzeit 210 Millionen Euro auf mindestens 300 Millionen Euro jährlich ein begrüßenswerter erster Schritt", erklärte Renate Bähr, Geschäftsführerin der Stiftung Weltbevölkerung.

Quelle: weltbevoelkerung.de


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