dswHannover. - Derzeit leben 7,44 Milliarden Menschen auf der Erde. Das sind rund 40 Millionen Menschen mehr als zu Beginn des Jahres. Und die Menschheit wächst weiter. Jede Sekunde nimmt die Weltbevölkerung um durchschnittlich 2,6 Erdenbürger zu. Diese Zahlen hat die Stiftung Weltbevölkerung anlässlich des Weltbevölkerungstages am 11. Juli bekanntgegeben.

Besonders stark wächst die Bevölkerung in Entwicklungsländern – unter anderem aufgrund von ungewollten Schwangerschaften, so die Stiftung Weltbevölkerung. Jede Vierte könne dort nicht verhüten, obwohl sie das gerne möchte. Das sind mehr als 220 Millionen Frauen und Mädchen. "Jedes Jahr gibt es in Entwicklungsländern 74 Millionen ungewollte Schwangerschaften, vor allem weil es an Aufklärung und Verhütung mangelt und weil Frauen und Mädchen nicht gleichberechtigt sind", sagte Renate Bähr, Geschäftsführerin der Stiftung Weltbevölkerung. "Dabei ist Familienplanung ein Menschenrecht. Gerade jungen Frauen muss es ermöglicht werden, selbst zu bestimmen, ob, wann und wie viele Kinder sie bekommen. Dann ginge es Menschen in armen Ländern besser."

Wenn die Welt heute ein Dorf mit nur 100 Einwohnern wäre, wären davon 16 Afrikaner, 60 Asiaten und zehn Europäer. Die Zahl der Dorfbewohner würde bis zum Jahr 2050 auf 133 Menschen steigen. Davon wären 33 Afrikaner, 73 Asiaten und zehn Europäer. Der Anteil der Europäer und Asiaten an der Weltbevölkerung wird somit voraussichtlich sinken, der Anteil der Afrikaner hingegen von 16 auf 25 Prozent ansteigen.

Quelle: www.weltbevoelkerung.de 


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