hbsBerlin. - Zu den Olympischen Spielen vom 5. bis 21. August 2016 erwartet die brasilianische Metropole Rio de Janeiro eine halbe Million Besucherinnen und Besucher. Auf den ersten Blick sieht das nach einem Gewinn für die Stadt aus: Arbeitsplätze entstehen, der Tourismus boomt und es wird in den Sport investiert. Die Heinrich-Böll-Stiftung hat ein Web-Dossier erstellt, das der Frage nachgeht, ob Brasilien aus den Fehlern bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 gelernt hat.

Eine Hoffnung war, so die Böll-Stiftung, dass die Olympischen Spiele ihrer Gastgeberstadt ein positives, langfristiges Erbe hinterlassen. Die Lebensbedingungen der Bevölkerung sollten sich verbessern und die Bewohnerinnen und Bewohner in die Investitionsentscheidungen einbezogen werden – zum Beispiel in den Bereichen Mobilität, Verkehrsinfrastruktur oder bezahlbarer Wohnraum.

Doch hat dies tatsächlich funktioniert in der Olympia-Stadt Rio de Janeiro? Die Zivilgesellschaft jedenfalls kritisiert den Vormarsch eines wirtschafts- und wettbewerbsorientierten Stadt-Konzepts, das bestehende Ungleichheiten verschärft und Verletzungen der Menschenrechte in Kauf nimmt.

Die Heinrich-Böll-Stiftung hat Journalist/innen, Vertreter/innen von Nichtregierungsorganisationen und Wissenschaftler/innen eingeladen, in Dossier-Beiträgen Probleme und Konsequenzen der Olympia-Vorbereitungen in der Stadt Rio de Janeiro zu analysieren und diskutieren.

Das Dossier enthält Beiträge u.a. von Giselle Tanaka, Aercio Oliveira, Nelma Gusmão, Julia Bustamante, Caio Lima und Ítalo Nogueira.

=> Web-Dossier

Quelle: www.boell.de 


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