amerika 21Berlin. - Das Jahr 2018 wird zum Superwahljahr für Lateinamerika und die Karibik. Neue Präsidenten werden in Brasilien, Venezuela, Mexiko, Kolumbien, Paraguay, Costa Rica sowie Kuba bestimmt. Damit werde sich auch entscheiden, ob die konservative Restauration in der Region weitergeführt werden kann oder ob sich die zentristischen und progressiven Kräfte wieder durchsetzen, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21.de am Dienstag.

Im Fokus der anstehenden Wahlprozesse stehen vor allem Brasilien und Venezuela. In Brasilien nimmt der ehemalige Präsident (2003-2011) Luiz Inácio Lula da Silva nach inländischen und internationalen Umfragen die Favoritenrolle ein. Dem amtierenden De-facto-Präsidenten Michel Temer werden keine Chancen mehr zugerechnet.

In Venezuela steht 2018 nach mehreren Abstimmungen im vergangenen Jahr die Präsidentschaftswahl an, deren endgültiges Datum von der Wahlbehörde CNE noch nicht bestimmt worden ist. Der amtierende Präsident Nicolás Maduro stellt sich der Wiederwahl, die er trotz der schweren wirtschaftlichen und politischen Krise des Landes gewinnen könnte.

In Kolumbien werden die Präsidentschaftswahlen am 27. Mai auch zur Abstimmung über den Friedensprozess zwischen der Regierung und der ehemaligen Farc-Guerilla.

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Quelle: www.amerika21.de 


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