bmz Berlin. - Auf der Berlinale feiert die neueste Filmproduktion von Jury-Präsident Tom Tykwer am 18. Februar Weltpremiere: "Supa Modo" ist der fünfte Film einer besonderen Kooperation zwischen deutscher Entwicklungspolitik, der Deutsche Welle Akademie, One Fine Day Films, der Produktionsfirma von Regisseur Tom Tykwer, sowie der kenianischen Produktionsfirma Ginger Ink Films Africa.

Das Drama "Supa Modo" des kenianischen Regisseurs Likarion Wainaina erzählt eine Geschichte über die Kraft der Fantasie und über eine Gemeinschaft, die in schwierigen Zeiten zusammenrückt. Der Film entstand im Rahmen der BMZ-Initiative "Zukunft.Markt.Film." Gemeinsam mit der DW Akademie werden afrikanische Film- und Medienschaffende in allen Bereichen des Filmemachens nach internationalen Standards aus- und weitergebildet – vom Drehbuchschreiben über Kameraführung und Beleuchtung bis zu Aufnahmeleitung, Regie und Schauspiel. Ziel ist es, professionelle Filme zu produzieren, die sich auf dem Markt behaupten können. 

"Die afrikanische Filmwirtschaft spricht die Sprache von Afrikas Jugend", erklärte Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU). "Sie transportiert das Bild dieses vielfältigen Kontinents wie keine andere Branche. Und die Filmwirtschaft ist einer der dynamischsten Wirtschaftssektoren in Afrika. Wir bilden junge afrikanische Filmschaffende aus und unterstützen sie dabei, wirtschaftlich erfolgreich eigene Filme zu machen."

Mittlerweile wird nicht nur Nigeria mit seinen "Nollywood"-Filmproduktionen wahrgenommen, so das BMZ. Auch weitere Länder wie Kenia, Ruanda, Ghana, Namibia und Südafrika vermarkten sich zunehmend als attraktive Filmstandorte.

Daher setzt das Entwicklungsministerium auf enge Zusammenarbeit mit Experten wie Tom Tykwer. "Das BMZ unterstützt unsere Initiative seit zehn Jahren. Über 1.000 Filmschaffende aus ganz Afrika konnten in den verschiedenen Gewerken ausgebildet werden. Die steigende Qualität der Produktionen, die über unsere Initiative hinaus im Zuge der Digitalisierung entstehen, zeigt deutlich, wie nachhaltig sich das langjährige Engagement auszahlt", so Produzent Tom Tykwer.

"Supa Modo"-Regisseur Wainaina: "Die Initiative ermöglicht eine erstklassige Ausbildung für Filmschaffende auf dem Kontinent. Das Wissen aus den Workshops können die Teilnehmer direkt in der Praxis umsetzen und damit die gesamte Branche stärken". Dafür sprechen auch die vorherigen Produktionen (u.a. "Nairobi Half Life" 2012 und "Kati Kati" 2016), die bereits mehr als 50 nationale und internationale Preise gewonnen haben. Nicht nur das – die Filme sorgen auch für Zugang zu Informationen und Medienvielfalt.

"Das gemeinsame Projekt ermöglicht es afrikanischen Filmemachern, ihre eigenen Geschichten für ein nationales und internationales Publikum zu erzählen und leistet so einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Meinungsfreiheit", sagte Christian Gramsch, Direktor der DW Akademie. "Dass die Filme der Initiative auf renommierten Festivals wie der Berlinale Anerkennung finden, ist eine besondere Wertschätzung für alle Beteiligten."

Am 18. Februar 2018 feiert "Supa Modo" Weltpremiere im "Haus der Kulturen der Welt" in Berlin. Das Drama nimmt am Berlinale-Wettbewerb in der Kategorie "Generation Kplus" teil, bei der es um die Erlebniswelten von Kindern und Jugendlichen geht.

Quelle: www.bmz.de 


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