amerika 21Washington. - Erstmals haben US-amerikanische Quellen bestätigt, dass US-Präsident Donald Trump im August vergangenen Jahres mehrfach in den USA und gegenüber lateinamerikanischen Regierungen eine Militärintervention in Venezuela vorgeschlagen hat. Enge Mitarbeiter hätten den Präsidenten jedoch vor einem Scheitern gewarnt, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21 am Freitag.

Laut amerika21 hat ein hochrangiger US-amerikanischer Regierungsfunktionär gegenüber der US-Nachrichtenagentur Associated Press (AP) bestätigt, dass Trump eine Militäraktion in Venezuela vorgeschlagen habe. Der Mann wolle "wegen des sensiblen Charakters der Diskussionen" anonym bleiben, so AP. 

Dem US-Funktionär zufolge hat Trump sich bei einer Zusammenkunft am 10. August 2017 mit dem damaligen US-Außenminister Rex Tillerson und dem Nationalen Sicherheitsberater H.R. McMaster – auch er ist heute nicht mehr im Amt – sowie weiteren Regierungsangehörigen entsprechend geäußert. Die Anwesenden hätten dem Präsidenten jedoch erklärt, dass eine Militäraktion nach hinten losgehen und dazu führen könnte, die Unterstützung der lateinamerikanischen Regierungen zu verlieren, so amerika21.

Amerika21 hatte bereits im August 2017 über die Drohungen berichtet und im April dieses Jahres unter Bezugnahme auf lateinamerikanische Medien über entsprechende Kritik des bolivianischen Präsidenten Evo Morales geschrieben. 

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Quelle: www.amerika21.de 


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