caritas Freiburg. - Caritas international unterstützt die Fluthilfe in Indien mit 200.000 Euro. Nach schweren Regenfällen ist vor allem der südindische Bundesstaat Kerala von großflächigen Überschwemmungen betroffen. Hunderte Menschen sind hier nach Behördenangaben bisher ums Leben gekommen, 220.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen und in Notunterkünfte gebracht werden. Es handelt sich nach offizieller Einschätzung um die schwersten Fluten seit hundert Jahren in der Region Kerala.

"Indien leidet durch den Monsun regelmäßig unter Überschwemmungen, doch diesmal ist die Lage besonders dramatisch", sagte Peter Seidel, verantwortlich für Hilfsprojekte in Indien bei Caritas international. "Gerade der arme Teil der Bevölkerung ist für solche Katastrophen nicht gerüstet. Die Lebensmittelvorräte dieser Menschen sind schnell aufgebraucht und sie müssen durch die schwierige hygienische Situation infolge der Flut den Ausbruch von Krankheiten fürchten. Viele dieser Menschen wohnen zudem an Hängen und sind derzeit von Erdrutschen bedroht", so Seidel.

Mit den bereitgestellten Mitteln versorgen die lokalen Partner des Hilfswerks des Deutschen Caritasverbandes mehr als 10.000 Menschen vor Ort unter anderem mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln. Caritas international engagiert sich seit Jahren mit zahlreichen Hilfsprojekten in Indien.

Caritas international ist das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes. Dieser gehört zum weltweiten Netzwerk der Caritas mit 165 nationalen Mitgliedsverbänden.

Quelle: www.caritas-international.de 


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