amerika 21Montevideo. - Die UNESCO und das Wasserzentrum für Trockenzonen in Lateinamerika (CAZALAC) haben in einer Studie mit Nachdruck darauf hingewiesen, dass zunehmende Dürren zu den größten sozialen und ökologischen Katastrophen gehören, von denen Lateinamerika in Zukunft bedroht sein wird. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Dienstag berichtet.

Die Region Lateinamerika und Karibik beherbergt laut Weltbank mit 31 Prozent die größten Süßwasserreserven der Erde. Grund dafür ist der sogenannte "Evapotranspiration": Im Amazonas-Regenwald verdunsten täglich rund 20 Millionen Tonnen Wasser. Die daraus folgende Wolkenbildung hat starke Regenfälle an den Osthängen der Anden zur Folge.

Immer stärker ist dieses ökologische Gleichgewicht jedoch durch die fortschreitende Waldzerstörung und globale Erwärmung bedroht. Aride, regenarme Zonen breiten sich infolge der sich vom Südosten und Nordosten Brasiliens her ausbreitenden Agrarfront immer mehr aus, und Dürren nehmen zu.

Insbesondere die Politik des neuen brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro könnte diese Entwicklung noch weiter verschärfen, so amerika21. Dieser hat sich zum Ziel gesetzt, geschützten Gebieten den Status zu entziehen, um auf diesen Flächen die landwirtschaftliche und vor allem flächenintensive Agrarnutzung auszubauen, berichtete das Lateinamerika-Portal.

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Quelle: www.amerika21.de 


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