amerika 21Lima. - Rund zwei Wochen nach Übernahme der Amtsgeschäfte ist die Regierung des neuen Präsidenten von Peru, Pedro Castillo, bereits stark unter Beschuss geraten. Neben großem Widerstand gegen das Kabinett und dessen Chef, Guido Bellido, hat nun die Justiz Korruptionverfahren gegen Mitglieder der regierende Partei Perú Libre ausgeweitet. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Mittwoch berichtet.

So leitete die für Geldwäsche zuständige Generalstaatsanwaltschaft Ermittlungen gegen die Regierungspartei und 19 involvierte Personen ein, darunter Kabinettschef Bellido und der Parteivorsitzende Vladimir Cerrón. Dessen Bruder, Waldemar, gegen den ebenfalls ermittelt wird, nannte den Vorgang den Beginn einer "politischen Verfolgung". Der zuständige Generalstaatsanwalt, Omar Tello, wies diese Vorwürfe umgehend zurück. Die Ermittlungen gehören zum Fall "Dinámicos del Centro" und wurde nun für die weitere Behandlung von Junín nach Lima überstellt.

Regierungschef Bellido wies indes erneut Vorwürfe und Ermittlungen gegen seine Person wegen "Terrorismusapologie" aufgrund angeblicher positiver Bezugnahme auf die frühere maoistische Guerillaorganisation "Leuchtender Pfad" deutlich zurück. Dies sei weder von ihm noch von anderen Mitgliedern von Perú Libre so geäußert worden. Durch diese Vorwürfe solle von der Opposition nur "Chaos und Instabilität" erzeugt werden, berichtete amerika21.

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Quelle: www.amerika21.de 


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