klimabuendnis 100Frankfurt am Main. - Städte und Gemeinden aus ganz Europa haben ihr Bekenntnis zu ehrgeizigem Klimaschutz auf lokaler Ebene erneuert und bekräftigt. Die Mitglieder des Klima-Bündnisses verabschiedeten auf ihrer jährlichen Mitgliederversammlung die neue Charta des Städtenetzwerks. Die Charta zeigt auf, wie gerechter Klimaschutz lokal aussehen kann. Sie eröffnet zudem einen Zielkorridor, durch den Kommunen zukünftig ehrgeizigere Emissionsreduktionsziele anstreben können.

"Ob Flutkatastrophen, extreme Hitze oder der aktuellste Bericht des Weltklimarats (IPCC) – die Ereignisse der letzten Monate haben deutlich gemacht, wie wichtig ambitionierter Klimaschutz ist. Jetzt zu handeln, ist unerlässlich, aber wie dieses Handeln aussieht ist mindestens genauso wichtig. Die Verabschiedung der Charta ist ein Meilenstein für unser Netzwerk und ein großer Schritt in Richtung Zukunft", erklärte Andreas Wolter, Vorstandsvorsitzender des Klima-Bündnisses und Bürgermeister der Stadt Köln.

Die Charta unterstreicht die Bedeutung der Frage danach, wie die Erderhitzung bekämpft werden soll. Von Klimaneutralität über 100 Prozent regenerative Energien bis hin zur Einführung eines CO2-Preises – mit der Charta gibt das Netzwerk seinen Mitgliedern konkrete Empfehlungen an die Hand, um eine nachhaltige und gerechte Transformation vor Ort voranzutreiben.

Das Klima-Bündnis engagiert sich bereits seit mehr als 30 Jahren für lokalen Klimaschutz. Mit über 1.800 Mitgliedern ist es das größte europäische Städtenetzwerk, das sich für umfassende und gerechte Klimaschutzmaßnahmen einsetzt und einen lokalen Ansatz mit globaler Verantwortung verbindet.

Quelle: www.klimabuendnis.org 


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