BMZBerlin/Bonn (epo.de). - Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat der Republik Tadschikistan 23,5 Millionen Euro für Vorhaben der Entwicklungszusammenarbeit zugesagt. Gefördert würden vornehmlich Vorhaben in den Sektoren Wirtschaftsentwicklung und Gesundheit, teilte das BMZ am Montag in Berlin mit.

Die Mittel, so das Ergebnis der Regierungsverhandlungen in Bonn, sollen zur Unterstützung kleiner und mittelständischer Unternehmen, zur Entwicklung des Mikrofinanzwesens und des Reformprozesses in der Beruflichen Bildung sowie für die Mutter-Kind-Versorgung, die Verbesserung der Notfallmedizin und zur Tuberkulosebekämpfung verwendet werden.

Seit dem Ende des Bürgerkrieges 1997 hat Tadschikistan aus der Sicht des BMZ eine beachtliche Entwicklung durchlaufen und enorme Reformanstrengungen im Wirtschafts- und Sozialsystem unternommen. Um diesen Transformationsprozess fortsetzen zu können, sei die ehemalige Sowjetrepublik in Zentralasien auf ausländische Hilfe angewiesen. 

Die tadschikische Regierung habe sich gemäß der nationalen Armutsbekämpfungsstrategie zum Ziel gesetzt, das Wirtschaftswachstum zu beschleunigen, makroökonomische Stabilität beizubehalten und soziale Grunddienste, insbesondere auch in ländlichen Regionen  zu sichern, so das BMZ. Aufgrund der 1.200 Kilometer langen gemeinsamen Grenze mit Afghanistan, hab Tadschikistan außerdem eine bedeutende sicherheitspolitische Rolle für die Stabilität in der Region. Tadschikistan setze sich für die Bekämpfung des grenzüberschreitenden Drogenhandels und der damit einhergehenden organisierten Kriminalität ein und unterstütze dabei internationale Aktionen. 

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