DWHHBonn (epo.de). - Die Deutsche Welthungerhilfe hat für die Opfer des Taifuns "Durian" auf den Philippinen 50.000 Euro Soforthilfe bereit gestellt. Das Geld soll für Nothilfe-Pakete (u.a. Reis, Nudeln, Medikamente) verwendet werden. Zu einem späteren Zeitpunkt soll Material für den Wiederaufbau der zerstörten Häuser und Kindergärten verteilt werden. Auch Setzlinge sollen bereit gestellt werden, da die Ernte nach dem vierten Wirbelsturm in Folge im Verlauf von sechs Monaten vollständig vernichtet ist.

Einsatzgebiet der Welthungerhilfe ist die Gemeinde Santo Domingo (Provinz Albay) im Osten der Philippinen, wo insgesamt 30.000 Menschen leben. Die Welthungerhilfe unterstützt dort seit Anfang der 90er Jahre ihre Partnerorganisation SADOPECO, die 15 Kindergärten betreibt. Neben Unterricht erhalten die Kinder dort spezielle Nahrung, um Ernährungsmängel auszugleichen.

Allein in Santo Domingo wurden nach Angaben der Welthungerhilfe 2700 Häuser vollständig und 1970 Häuser teilweise zerstört. Außerdem wurden die 15 Kindergärten zum größten Teil stark beschädigt. "Zum Glück passierte die Katastrophe in der Nacht, so dass sich dort keine Kinder aufhielten", sagte Gerhard Uhrmacher, Programm-Manager bei der Welthungerhilfe.

Nach jüngsten Angaben kamen in Santo Domingo 200 Menschen ums Leben. Durch die Wirbelstürme und starken Niederschläge sind Schlamm- und Geröll-Lawinen vom Vulkan Mayon ins Tal niedergegangen. "Bananenstauden und Kokospalmen knickten um, die Reisähren wurden weggespült", so Uhrmacher. "Dadurch haben die Menschen ihre wichtigsten Grundnahrungsmittel verloren."

Die Welthungerhilfe bittet um Spenden für die Taifun-Opfer auf den Philippinen:

Deutsche Welthungerhilfe
Kontonummer 1115
Sparkasse KölnBonn
BLZ 370 501 98
Stichwort: Philippinen

 Deutsche Welthungerhilfe


Back to Top
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok