Berlin (epo.de). - Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) hat im Jahr 2007 ihr writschaftlich bislang bestes Ergebnis erzielt und zum ersten Mal in ihrer 33jährigen Geschichte mehr as eine Milliarde Euro umgesetzt. Der Gesamtumsatz stieg um 15 Prozent auf 1,06 Mrd. Euro, wobei vor allem der privatwirtschaftliche Geschäftsbereich GTZ International Services mit einer Umsatzsteigerung von 33 Prozent (auf 197 Mio. Euro) zu Buche schlug. Die "äußerst positive Geschäftsentwicklung" sei eine "große Bestätigung für die innovativen Beratungsangebote und die Erfahrung der GTZ", sagte BMZ-Staatssekretär Erich Stather am Mittwoch in Berlin. Die geplante Fusion mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) kommt hingegen nicht von der Stelle. 
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Im gemeinnützigen Bereich stiegen die Umsatzerlöse im Jahr 2007 um 12 Prozent auf 860 Millionen Euro (2006: 770 Mio. Euro). Hauptauftraggeber ist das Bundesentwicklungsministerium (BMZ), das etwa 70 Prozent des Gesamtumsatzes (rund 752 Mio. Euro) der GTZ beauftragt. Ebenfalls zum gemeinnützigen Bereich der GTZ gehören die Kofinanzierungen. Dabei stellt ein Drittmittelgeber für ein Vorhaben, das die GTZ im Auftrag des BMZ durchführt, zusätzliche Mittel zur Verfügung.

Wichtigster Auftraggeber ist hier das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen. Weitere wichtige Kofinanziers sind bilaterale Geber wie die Niederlande und England. Kofinanzierungen machen 5 Prozent des Gesamtumsatzes der GTZ aus. Auch die Beauftragung durch andere Bundesressorts trägt im gemeinnützigen Bereich mit 58 Mio. Euro wesentlich zu den Umsatzerlösen bei. Vom Gesamtumsatz der GTZ ist das ein Anteil von sechs Prozent. Neben der Europäischen Union sind das Bundesverwaltungsamt, das Bundesministerium für Verteidigung und das Auswärtige Amt die größten Auftraggeber in diesem Segment.

Die internationale Wettbewerbsfähigkeit der GTZ zeigt sich nach den Worten der Geschäftsführer Bernd Eisenblätter und Wolfgang Schmitt an der Entwicklung des Geschäftsbereichs GTZ International Services. Der Umsatz stieg deutlich: und zwar um 33 Prozent auf 197 Mio. Euro (2006: 149 Mio. Euro). Vom Gesamtumsatz der GTZ sind das 19 Prozent. Der größte Kunde für GTZ International Services ist die äthiopische Regierung, die man beim Aufbau von Universitäten unterstützt (53 Mio. Euro Umsatz), der zweitgrößte die Europäische Union mit 51 Mio. Euro Umsatz.

Insgesamt 11.905 Personen waren Ende 2007 für die GTZ tätig, fast 90 Prozent davon im Ausland. 1.189 davon gehören zu unseren entsandten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – 8 Prozent mehr als im Vorjahr. Vor Ort stieg auch die Zahl des nationalen Personals auf 9.231 nationale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon sind knapp die Hälfte Fach- und Führungskräfte. Die GTZ ist mit 92 Büros im Ausland vertreten und arbeitet in 120 Ländern.

www.gtz.de


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