Quito (epo). - Die Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen im andinen Hochland und im amazonischen Regenwaldgürtel sowie unzureichende staatliche Dienstleistungen sind die zentralen Entwicklungsprobleme Ecuadors, speziell für die arme Bevölkerung des Landes. Die deutsche Bundesregierung hat dem südamerikanischen Land jetzt rund acht Millionen Euro pro Jahr hierfür zugesagt.



Die entwicklungspolitische Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Ecuador konzentriert sich nach Angaben des Bundesentwicklungsministeriums (BMZ) auf die Bereiche "Umwelt- und Ressourcenschutz" sowie "Modernisierung des Staates". Ziel sei die Entwicklung eines handlungsfähigen, dezentralisierten und demokratischen Staates. Die Maßnahmen des Umweltschutzes seien auf den Erhalt der einzigartigen Biodiversität des Landes ausgerichtet. Gleichzeitig sollten sie die Lebensbedingungen der armen ländlichen Bevölkerung verbessern.

Bei den Regierungsverhandlungen, die am 16. und 17. November 2004 in Quito (Ecuador) stattfanden, wurden dem Partnerland hierfür insgesamt 16,25 Mio. Euro für die nächsten zwei Jahre zugesagt.

? BMZ


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