NRW-Minister Armin Laschet. Foto: MGFFIBonn (epo.de). - Der nordrhein-westfälische Integrationsminister Armin Laschet hat angekündigt, die Kooperation mit Migranten-Organisationen weiter ausbauen zu wollen. "Menschen mit afrikanischer Zuwanderungsgeschichte können wichtige Brückenbauer für unsere Zusammenarbeit mit Afrika sein", sagte der Minister zum Abschluss der zweiten Konferenz für Entwicklungspolitik am Freitag in Bonn. "Daher wollen wir unsere Kooperation mit diesen Initiativen weiterhin stärken."

Nach Auffassung des Ministers spielt Nordrhein-Westfalen "bei der Neugestaltung der subnationalen Entwicklungszusammenarbeit eine federführende Rolle". Mit der Konferenz habe man die Diskussion zu diesem zentralen Thema der Konferenz "auf internationalem Niveau vorangetrieben und das Profil der Entwicklungszusammenarbeit der Länder, Regionen und Kommunen geschärft".

Dem Plädoyer von Bundespräsident Horst Köhler für Entwicklungspartnerschaften zwischen Europa und Afrika schlossen sich internationale Gäste an, darunter der König des Ashanti-Reiches, Otumfuo Nana Osei Tutu II (Ghana), Helen Zille, die Ministerpräsidentin der Provinz Western Cape (Südafrika) und Jabulani Lukas Mahlangu, Minister für wirtschaftliche Entwicklung, Umwelt und Tourismus der Provinz Mpumalanga (Südafrika). Mpumalanga ist Partnerland von Nordrhein-Westfalen.

Rund 700 Besucher nahmen nach Angaben des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen an der zweitägigen Konferenz teil. Mitveranstalter waren der UN-Standort Bonn, das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE), der Verband Entwicklungspolitik Deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) und die KfW-Entwicklungsbank. Kooperationspartner war EADI (European Association of Development Research and Training Institute).

Die Bonner Konferenz, die 2007 ins Leben gerufen wurde und in diesem Jahr zum zweiten Mal stattfand, wird alle zwei Jahre in der Bundesstadt Bonn veranstaltet.

www.bonn-conference.nrw.de

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