Gudrun KoppRom (epo.de). - Die Parlamentarische Staatssekretärin im Entwicklungsministerium, Gudrun Kopp (FDP), hat bei der Weltkonferenz zur Ernährungssicherung in Rom eine bessere Kohärenz der Entwicklungs-, Agrar- und Handelspolitik und die Abschaffung der Agrarexport-Subventionen gefordert. Die in Rom beschlossene Globale Partnerschaft für Landwirtschaft und Ernährungssicherheit habe wichtige Weichen gestellt, sagte Kopp. Nun müssten weitere Schritte folgen.

"Die internationale Gemeinschaft hat den Weckruf gehört. Wir werden nicht tatenlos zusehen, dass über eine Milliarde Menschen an Hunger leiden", betone die FDP-Politikerin. Die Herausforderungen zur Ernährungssicherung ließen sich nur mit einer gemeinsamen weltweiten Anstrengung von Entwicklungs- und Industrieländern meistern. "Mit der heute begründeten Globalen Partnerschaft für Landwirtschaft und Ernährungssicherheit haben wir nun eine gemeinsame Plattform, um unsere Anstrengungen besser zu bündeln und unsere Unterstützung schlagkräftiger zu machen. Der nächste Schritt muss eine bessere Kohärenz der Entwicklungs-, Agrar- und Handelspolitik sein sowie die Abschaffung der Agrarexportsubventionen."

Kopp nimmt derzeit gemeinsam mit Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner am Welternährungsgipfel in Rom teil. Die Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) verwies darauf, das BMZ habe in der Nahrungsmittelkrise schnell reagiert und die Nahrungsmittelnothilfe bereits deutlich erhöht. In den kommenden drei Jahren stelle das BMZ jährlich 700 Millionen Euro zur Verbesserung der Ernährungssicherheit in Entwicklungsländern und für langfristig wirksame Maßnahmen zur Strukturentwicklung des ländlichen Raumes bereit. Dies seien  jährlich 200 Millionen Euro mehr als bisher.

www.bmz.de

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